Projekt „Helfende Hand“ (seit 2012)

Dieses Projekt betrifft die Bedürftigen aus Dörfern des Mogilewer Rayon.

 

Das Sozialzentrum dieses Gebietes betreut 40.000 Bedürftige aus verschiedenen Dörfern, davon 3.000 Behinderte unterschiedlicher Stufen, einschließlich der Kinder.

 

Jeweils zu unseren Hilfstransporten im Frühjahr und Herbst eines Kalenderjahres werden über das Sozialzentrum gezielt ca. zwanzig stark bedürftige Behinderte namentlich benannt, denen dann gezielt Kleidungs- und Lebensmittelspenden überbracht werden.

 

Über die gesundheitlichen Folgen der Nuklear-Katastrophe aus dem Jahr 1986 hinaus leidet die Bevölkerung wirtschaftliche Not. Bei einem Durchschnittseinkommen von monatlich 250 Euro bzw. einer Behindertenrente im Falle der Erwerbsunfähigkeit von monatlich 100 Euro und Lebensmittelpreisen wie in West-Europa kann man sich vorstellen, dass das Geld der Menschen noch nicht einmal für das Lebensnotwendigste ausreicht.

 

Insbesondere ist die Bevölkerung auf den Dörfern auf Hilfe angewiesen. Hier gibt es in den meisten Fällen kein fließendes Wasser und keine Heizung in den Holzhütten. Die notwendige Trinkwasserversorgung wird über den Dorfbrunnen getätigt, und geheizt wird mittels einer offenen Feuerstelle im Holzhaus. Gerade behinderte Menschen leben daher unter oftmals menschenunwürdigen Umständen.

Daher ist die Unterstützung dieser Bedürftigen so dringend erforderlich, und es ist immer wieder tiefst beeindruckend zu sehen, wie dankbar unsere direkte Hilfe von den Menschen aufgenommen wird.

 

Damit diese Hilfe dauerhaft geleistet werden kann, sind wir als Verein dankbar für die Spende von Lebensmitteln und gut erhaltener Kleidung.

 

Helfen Sie uns, damit wir helfen können!