Projekt "Pflege palliativer Kinder"
Die palliative Pflege zielt nicht auf die Heilung einer Krankheit ab, da dieses nicht möglich ist, vielmehr soll dem Patienten sein schweres Los möglichst erträglich gemacht werden.
Schwer erkrankte Kinder zu Hause mit allen zur Verfügung stehenden Mittel optimal pflegen zu können, wird als Glück im Unglück empfunden. Diese Möglichkeit will das an das Kinderhospiz im Kinderheim angegliederte Projekt, das Ende 2015 aufgelegt wurde, erreichen.

Mit den Hilfstransporten werden nach und nach die benötigten Geräte und Verbrauchsmaterialien nach Mogilew geschafft. Was das für die Kinder dort bedeutet, geht aus dem Dankschreiben vom 05.02.2016 hervor, das Natalja Alexandrowitsch, der Leiterin des Kinderheims, dem Verein zuschickte:
Liebe Freunde,
Jedes Mal, wenn wir uns für Ihre Bemühungen und Ihre Hilfsbereitschaft bedanken wollen, möchten wir die richtigen Dankesworte dafür finden, aber für Ihre langfristige, konsequente zielgerechte Hilfe und Organisation dieser Hilfe ist es schwer sogar richtige Dankesworte zu finden, weil wir verstehen, wie viel Arbeit darin steckt!!! , besonders unter Berücksichtigung, dass Sie alle arbeiten und die Arbeit im Verein ehrenamtlich ist.
Ihre Teilnahme an dem neuen gemeinsamen Projekt für palliative Kinder, die zu Hause von den Eltern gepflegt werden, haben Sie wie immer sehr ernst und sehr nah zu Herzen genommen. Und mit dem letzten Transport ist Ihre effiziente, rechtzeitige und sehr wichtige Hilfe im Rahmen dieses Projektes schon angekommen: die beatmungsbedürftigen Kinder sind mit lebenswichtigen Verbrauchsmaterialien für eine bestimmte Zeit versorgt und wir haben jetzt als Reserve teilweise Verbrauchsmaterialien und ein Beatmungsgerät und Absauggeräte für Notfälle, was sehr wichtig in diesem Projekt ist. Dank Ihnen können wir mit den gelieferten Möbeln, Matratzen auch einen von uns renovierten Raum für den Elternclub gemütlich einrichten. Bei unserer schweren Finanzlage ist Ihre Hilfe unentbehrlich und von ganzem Herzen danken wir Ihnen wieder, dass Sie nach wie vor unsere schwer kranken Kindern nicht in Stich lassen; so war es im Rahmen des Projektes „Hospiz“ und diese Konsequenz spüren wir auch im neuen Projekt und sind sicher, dass solche Unterstützung uns voran bringt und uns weiter motivieren wird, effizienter zu arbeiten, obwohl das Projekt sehr schwer ist und neue Aufgaben, die wir übernommen haben, nicht einfach sind.
Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis unserer Probleme, für Ihre Teilnahme an der Lösung der Probleme!
Liebe Freunde, wir wünschen ihnen Gesundheit und Erfolge in Ihren guten Taten und würden Ihnen für Ihr Unterstützung in der Zukunft dankbar sein.

Mit freundlichen Grüßen
N. Alexandrowitsch
Chefärztin des Kinderheimes, Mogilew