SOSNY 2015 - Projekt Erholung Kinder mit ihren Müttern
Hier berichten Beteiligte über ihre Erlebnisse während des Erholungsaufenthalts im Sanatorium SOSNY.
Am 11.04. erfahren wir, dass ein Junge aus der Klasse wegen einer Krankheit nicht mitfahren kann. Da  im Sanatorium für 10 Personen schon alles reserviert wurde, hat Alesja ein Mädchen aus einer anderen Klasse mitgenommen.
Wir fünf Kinder und fünf Mütter treffen uns am 13.04.2015 um 9 Uhr vor der Schule. Der bestellte Bus kommt rechtzeitig, und wir starten Richtung Sanatorium "Sosny".
 
15 km von Mogilew entfernt, in 20 Minuten erreichen wir das Sanatorium. Durch eine malerische Strasse, die durch den Wald führt, kommen wir zum Sanatorium. Die Gruppe wird freundlich vom Geschäftsführer und seiner Stellvertreterin empfangen.
Es wurden die Zimmer verteilt. Da wir relativ früh angekommen sind, werden die Zimmer noch aufgeräumt. In einem Wohnblock werden die Familien entsprechend in je zwei Zimmern (Schlafzimmer, kleines Wohnzimmer und Dusche, WC) untergebracht.
 
Die Kinder mit den Müttern werden zum Frühstück eingeladen. Im Spielraum wurden Kinder und Mütter von der Organisatorin der Kinderfreizeit begrüßt und die Möglichkeiten für die Kinder erklärt. Der Schwimmleiter erklärt die Regeln im Schwimmpool, den die Kinder nach dem Wunsch jeden Tag besuchen können. Das Sanatorium stellt ihn kostenlos zur Verfügung. Die Kinder können auf dem großen Gelände des Sanatoriums Spaziergänge unternehmen. Danach wurden die Eltern zusammen mit den Kindern zu ärztlichen Beratungen eingeladen.
Nikitjonok Alexej:
Liebe Freunde, herzlichsten Dank für so ein wunderschönes Projekt Erholung der Kinder mit den Müttern im Sanatorium Kiefer!
Die Aufenthaltszeit im Sanatorium hat uns gut gefallen: freundliches Personal, gemütliche Zimmer, gute Kost mit einer Möglichkeit die Gerichte auszuwählen.

Sytschewitsch Dascha schreibt:

Die Erholung im Sanatorium Kiefer hat uns sehr gut gefallen. Von der Schule aus wurden wir mit einem Linien-Taxi  bis zum Sanatorium gebracht. Im Sanatorium wurden wir von der Geschäftsführung freundlich begrüßt und begleitet. Es wurden uns unsere Zimmer gezeigt, und Frühstück angeboten. An diesem Tag  haben wir Sprerchstunden mit einem Arzt gehabt und für Dascha wurden verschiedene Behandlungen verschrieben: Massage, Inhalieren, Schwimmen etc. Die Unterbringung hat uns sehr gut gefallen : geräumig, hell, mit WC und Dusche. Fünfmal am Tag  mit der ausreichender Auswahl wurde uns auch Kost angeboten. Das Personal war freundlich. Vom Schwimmen war Dascha begeistert. Eine gute Möglichkeit für die Freizeit der Kinder: ein Spielraum mit vielen Spielen und einer netten Mitarbeiterin, die die Kinder gut organisieren konnte. Wir danken dem Verein von ganzem Herzen für die gegebene Möglichkeit, für solche Erholung unserer Kinder mit uns, den Müttern.

Alexej hustete zu diesem Zeitpunkt sehr stark, und es wurde ihm eine entsprechende Behandlung verschrieben.
Über gewünschte Verbesserungen speziell für solche Kinder, wie unsere, haben wir am Schluss unseres Aufenthaltes  mit der stellvertretenden Geschäftsführerin gesprochen: Wasserbehandlung, die die meisten Kinder verschrieben bekommen, ist zu weit von der Unterbringung (langer Weg für unsere Kinder, insbesondere nach der warmen Behandlung besteht die Gefahr der Erkältung).
Die Schwimmhalle ist hauptsächlich für die Erwachsenen (relativ tief). Es wäre gut, wenn für behinderte Kinder ein Teil abgegrenzt und entsprechend  sicher ausgestattet werden könnte.
Ansonsten war das eine schöne Zeit. Schade nur, dass das Wetter für die Spaziergänge nicht ganz optimal war. Die Natur ist dort wunderbar.
Nochmals herzlichsten Dank für Ihr Geschenk für uns, die Mütter, und unsere Kinder.

Asarkewitsch Daniil:

Es war schön in jedem Sinne und wir danken dem Verein für eine solche tolle Idee, eine gemeinsame Erholung für die Kinder gemeinsam mit den Müttern zu organisieren.  Solches Glück erleben wir zum ersten Mal. Unsere Kinder und wir als Eltern haben Anspruch für solche Erholung mit Behandlung einmal in zwei Jahren, aber wir müssen sehr lange warten (eine sehr lange Warteliste) und wenn wir die Kurgenehmigung bekommen, dann nicht unter solchen komfortablen Bedingungen. Sehr wichtig für uns war, dass dieses Sanatorium nicht weit von der Stadt ist und  in einer sehr schönen Gegend. Leider war das Wetter für die Spaziergänge nicht besonders geeignet. Wir haben bemerkt, dass das Sanatorium zum ersten Mal mit solchen Kindern zu tun hatte, deshalb haben wir bei dem Abschlussgespräch mit der Verwaltung ein paar Vorschläge, insbesondere im Bereich der Behandlung für unsere Kinder gemacht. Wichtig aber ist, dass die Kinder glücklich waren und Daniil nicht nach Hause zurück wollte!