Diese Hilfe kam sehr gelegen!
Über 25 Jahre ist der Verein sehr engagiert in Mogilew und beteiligt an verschiedenen medizinischen und sozialen Projekten.
Aber einige sehr erfolgreiche Hilfsaktionen in Zusammenarbeit mit dem belarussischen Kinderfonds gehen über die Grenze der laufenden Projekte hinaus und werden von den Empfängern sehr hoch geschätzt. Es geht um die Familienkinderheime aus dem ganzen Mogiljower Gebiet, die vom Kinderfonds begleitet werden und durch einige Hilfsaktionen schon nicht zum ersten Mal auch vom Verein unterstützt werden. Wir danken Ihnen sehr.
Solche gutherzige Menschen wie Sie und Ihre Hilfsbereitschaft sind für unsere kinderreichen Pflegefamilien mit neun und mehr Pflegekindern sehr wichtig. Nachfolgend unser Dank und die Fotos unserer Familien.
Ich heiße Dana, ich werde in einem Familienkinderheim großgezogen. Jetzt sind in unserem Familienkinderheim sechs Studenten. In diesem Jahr bin ich auch Studentin einer pädagogischen Fachschule geworden und soll ein Zimmer (es gibt dort kein Studentenheim) mieten. Aber im Zimmer gibt es kein Bett. Das war für mich eine große Freude, als die Eltern ein wunderbares klappbares Bett (Ihr Geschenk) mir gebracht haben. So bequem und weich! Die ganze Familie hat beschlossen, dass dieses Bett für die ganze Lernzeit bei mir bleibt. Ich freue mich darüber und danke Ihnen für Ihre sehr wichtige Hilfe für unsere Familie!
Den siebenjährigen Alexander haben wir aus einem Kinderheim geholt. Er war ein sehr verängstigtes Kind, weinte immer, und wir mussten ihn oft nachts zu uns in das Schlafzimmer nehmen, um ihn zu beruhigen. Und jetzt dank Ihnen haben wir ein wunderbares klappbares Bett, und Alexander schläft jetzt in seinem Bett neben unserem Schlafzimmer und weiß Bescheid, dass wir immer fast neben ihm sind, und er hat einen viel ruhigeren Schlaf.
Ihr wunderbares Bett war gelegen gekommen! Herzlichsten Dank von mir als Mutter!
Unsere herzlichste Dankbarkeit für Ihr Geschenk – ein klappbares Bett, dass so bequem ist! In einer großen Familie, wie unserer mit 12 Kindern, ist ein zusätzliches Bett immer sehr notwendig. Gott behüte Sie für Ihre gute Taten!
Eine Mikrowelle – wird immer in der großen Familie gebraucht. Als Sie uns Gutscheine geschenkt haben, konnten wir uns nicht vorstellen, dass die Geräte ganz neu und modern sein werden. Jetzt freuen sich die Kinder, dass sie Frühstück, Mittagessen und Abendbrot selbst nach ihrem Wunsch warm machen können. Ihr Geschenk, zuerst als Gutschein und danach die Mikrowelle selbst, war für uns eine Überraschung, über die wir uns sehr freuen!
Alle Familien danken Ihnen von ganzem Herzen für Ihre Großzügigkeit, für Ihre für alle Familienkinderheime lebenswichtige Unterstützung, Ihre Herzensgüte und wünschen allen Mitgliedern des Vereins „Hilfe für Tschernobyl geschädigte Kinder“ Gesundheit, Glück und Wohlergehen und sagen Ihnen herzlich Willkommen zu uns zu Besuch.


Die Pflegemütter Jarokowa, Chruschtschowa, Mjasnikowa, Polewych, Krasilnikowa, Kondratenja, Konowalenko, Shurawljowa, Dobrusewa, Gurko, Borikowa, Alepko, Sawinych, Sapego

11. Juni 2018 - der 55. Hilfstransport rollt
Das Lager ist voll. Also bringen wir den 55. Hilfstransport auf den Weg.

Zwei Tage brauchen wir und viele fleißige Hände, um alle Sachen in dem Auflieger des langen LKW's zu verstauen. Die Gegenstände und Kartons sind mit farbigen Klebe-bändern markiert, denn abgeladen wird an drei verschiednen, behördlich festgelegten Stellen. So stellen wir sicher, dass auch Privatpakete ihre Empfänger zuverlässig erreichen.
Am Abend des 14. Juni's hat Nikolaj, der Fahrer, endlich unsere Stadt erreicht. Der 55. Transport wurde heute nach den Formalitäten beim Zoll erfolgreich abgeladen. Auch diesmal ging es relativ schnell und reibungslos. Alle drei Empfänger haben sich gut vorbereitet. Unser Team hat von beiden Seiten wieder musterhafte Arbeit gezeigt. Beim Abladen haben auch viele Eltern geholfen. Auch Natalia A., die neulich mit ihrer kranken Tochter aus Deutschland zurück kam, war heute unter den aktiven Helfern. Die weitere Arbeit mit den Dokumenten für die Freigabe übernehmen die erfahrenen Profis. Wir brauchen etwas Geduld bis alles freigegeben wird. Aber wie sagt man so schön: "Vorfreude ist die beste Freude!"

Herzlichst grüßen wir unsere Partner und Freunde in Deutschland und bedanken uns für die einwandfreie Organisation!

Maria Kostuseva

Hilfstransport 26. März 2018 - Mit einem starken Team
Die erfolgreiche Organisation eines Hilfstransportes hängt von der Teamarbeit auf beiden Seiten der Grenze ab. Es ist wirklich ein gut eingespieltes Team geworden: der Verein, die Spedition, der Fahrer und die Empfänger in Mogilew.
Auf den ersten Blick scheint es, dass es eine ganz einfache Arbeit ist: in Deutschland beladen und in Mogilew abladen – erledigt! In der Wirklichkeit ist das jedoch eine lange Kette, die sehr gut koordiniert werden muss, damit alle „Zahnräder“ ineinander greifen. Das Erkennen der Belange, die regelmäßige Abstimmung mit den Partnern in Mogilew, ein laufender Informations-austausch mit drei Empfängern sowie das Transportieren der Sachspenden und das Erstellung der Ladelisten, die mit dem Ladegut abgeglichen werden müssen. Die medizinischen Sachspenden müssen sortiert werden, Ordnung muss auf dem Lagerplatz aufrechterhalten werden und die Spedition schließlich einbezogen werden.
Endlich sind die Hilfsgüter in Erftstadt mit der Unterstützung vieler Helfer verladen, der LKW ist verplombt und zum Abschied vom Fahrer werden Wünsche für die gute Fahrt mit auf den langen Weg gegeben. Aber Ruhe kommt dennoch nicht auf. Wie wird es an der Grenze sein? Sind alle Papiere und Warencode richtig? Ob es in Mogilew reibungslos gehen wird und alles unversehrt ankommt? Nach der ersten Nachricht von der Grenze: „Die Grenze ist geschafft und der LKW in Belarus!“, warten wir auf die nächste Meldung: „Der LKW ist in Mogilew, mit dem Abladen ist alles in Ordnung!“ Erst jetzt kann erleichtert aufgeatmet werden.
Abladen am Kinderheim ... ... und beim Taubstummenverein ZSCHUP Metiz
In Mogilew sind alle Organisationsmaßnahmen getroffen: die vom Zoll bewilligten Räumlichkeiten zum Abladen der Hilfsgüter vorbereitet, Zollformalitäten für den LKW erledigt. Es sind genug Helfer zum Abladen gekommen. Es sind unter diesen sehr viele Eltern der palliativen Kinder. Der LKW ist in ein paar Stunden leer. An den drei Abladestellen war alles gut organisiert, und unser bekannter Fahrer kann sich auf die Rückfahrt begeben, bis zum nächsten Transport. Das ist aber nicht das Ende der Transport-Geschichte. Den Empfängern in Mogilew steht nun die mühsame Arbeit der Erfassung der Hilfsgüter und der Genehmigungen für die Freigabe der Hilfsgüter bevor. Diese Etappe wird aber schließlich auch bewältigt, weil alle Empfänger genug Erfahrung in diesem Verfahren haben.
Also, der 54. Hilfstransport ist durch ein starkes und gut eingespieltes Team am 30. März 2018 erfolgreich abgeschlossen! Jetzt müssen alle noch ein bisschen Geduld bis zur behördlichen Freigabe der Hilfsgüter haben. Danach werden die Hilfsgüter gemäß der vom Verein erstellten Aufstellung verteilt. Heute sage ich im Namen aller offiziellen und privaten Empfänger „Dankeschön“ Euch allen für die Organisation dieses Hilfstransportes und für die Privatpakete von den deutschen Familien an die weißrussischen Familien.
Alla Serjoshkina

Dankschreiben vom 11.05.2018
Einheitsunternehmen “Metis”, gesellschaftliche Vereinigung “Weißsrussischer Taubstummenverein”
Sehr geehrte Frau Hein! Sehr geehrte Vereinsmitglieder!
Mit dem Schreiben bedanken wir uns bei Ihnen für die humanitäre, an unsere Organisation adressierte Hilfe. Die schwere wirtschaftliche Lage unseres Betriebes bleibt ohne Veränderung. Die Monatsgehälter unserer Mitarbeiter sind niedrig, weil der Produktionsumfang nicht wächst. Darum hat Ihre Hilfe und Unterstützung große Bedeutung für unsere Mitarbeiter.
Immer wieder bewundern wir Ihre aktive Lebenshaltung. Diese Arbeit verlangt viel Kraft und Energie. Sie machen das für uns mit viel Geduld und Verständnis.
Heutzutage befinden sich Rentner und behinderte Menschen in einer schweren Lage und spüren die Folgen der wirtschftlichen Krise besonders akut.
Nochmals sprechen wir unsere tiefe Dankbarkeit aus und hoffen auf die weiteren freundschaftlichen Beziehungen!
Hochachtungsvoll
Tarasov C. L., Chef des Unternehmens

Aktion Hilfstransport für Mogilew
Liebe Freunde, liebe Teilnehmer und Helfer der Aktion "Hilfstransport für Mogilew"
Jedes Jahr im Frühling und im Spätherbst erwarten wir in Mogilew einen Hilfstransport aus Erftstadt. 2017 ist keine Ausnahme: am 16.11.2017 ist der LKW mit 20 t spendierten und vom Verein gekauften wichtigen Sachwerte im Rahmen unserer gemeinsamen Projekte in Mogilew gut angekommen und am gleichen Tag wurde an drei vorgesehenen Abladestellen abgeladen.
Hinter diesem komprimierten Fakt steht eine zeit- und kraftaufwendige, monatelange Arbeit der Mitglieder des Vereins, der Sponsoren und vieler Helfer in Erftstadt.
Durch Euren unermüdlichen Einsatz und Euer Engagement für soziale und medizinische Einrichtungen und Familien in Mogilew wird nicht nur die materielle Lage der Empfänger verbessert, sondern es werden auch stabile menschliche Kontakte aufgebaut.
Das ist eine herausragende Leistung des Vereins, die als treibende Kraft auch die Zusammenarbeit zwischen den medizinischen sowie sozialen Einrichtungen und dem Verein stärkt und als wichtiger Impulsgeber für weitere Projekte in Mogilew gilt. Die Organisation der Hilfstransporte für Mogilew ist auch eine gute Basis für die Zusammenarbeit des Vereins mit anderen Vereinen und Personen, die auch für Mogilew arbeiten, geworden.
Mit Vorbereitung der Privatpakete für die Familien in Mogilew schenkt Ihr den bedürftigen Menschen, vor allem den Kindern, Eure Aufmerksamkeit und Eure Herzensgüte. Dafür sind alle Empfänger Euch von ganzem Herzen dankbar!
Die regelmäßigen Hilfstransporte nach Mogilew sind trotz aller Strapazen im Laufe von fast 25 Jahren ein sichtbarer Ausdruck dafür, dass der Verein viele Förderer hat, die ihn unterstützen und zum gemeinsamen Erfolg unserer Zusammenarbeit beitragen.
Diese Leistung des Vereins ist auch ein Vorbild für Eure Partner in Mogilew. Deshalb bereiten sich alle Empfänger mit großer Verantwortung auf die Abnahme der von Euch bereitgestellten Hilfsgüter vor: Zollabfertigung, Vorbereitung entsprechender Papiere, Organisation des Abladens.
Nach bestimmten Zollformalitäten, die bei uns oft relativ lange Zeit in Anspruch nehmen, werden die Hilfsgüter von offiziellen Behörden freigegeben und dürfen danach gemäß der Zweckbestimmung verwendet oder den Familien übergeben werden.
In Anerkennung des Verständnisses der Wichtigkeit Eurer wohltätigen Aktionen für Mogilew sowie Eures persönlichen sozialen Engagements, das unseren besonderen Respekt verdient, und Eurer langfristigen Hilfsbereitschaft bedanken sich alle Empfänger für Eure großzügige Unterstützung.
Wir legen großen Wert auf unsere langfristigen freundschaftlichen Kontakte und schätzen sie sehr hoch, weil wir hierbei gegenseitig profitieren. Deshalb tun wir unser Bestes, damit unsere Freundschaft noch viele Jahre bestehen bleibt.
Wir wünschen allen Menschen, die die Hilfstransporte für Mogilew vorbereiten, organisieren und finanzieren, alles Gute - in der Arbeit wie im Privaten - und vor allem aber Gesundheit.
Mit Dank für Ihr Engagement und Ihre Leistung
i.A. Alla Serjoshkina (Dolmetscherin)

Mit 53 Transporten haben wir mit 147 LKW-Ladungen über 2000 Tonnen Hilfsgüter mit einem statistischen Wert von mehr als 3 Millionen Euro nach Mogilew gebracht. (Stand November 2017)
In der Regel zweimal jährlich (Frühjahr und Herbst) werden die Hilfstransporte vom Verein organisiert und die Spenden persönlich übergeben.
Allgemeine Hilfsgüter Medizinische Geräte und Verbrauchsmaterialien, orthopädische Geräte wie Rollstühle und Gehhilfen, Medikamente sowie Kleidung und Lebensmittel, ja auch Spielzeug und Bastelmaterial werden in den von uns betreuten Kinderheimen und Kinderstationen ausgewählter Krankenhäuser und Sozialstationen direkt abgeliefert und helfen Not und Entbehrung zu lindern.
Privatpakete unserer Pateneltern mit Bedarfsartikeln des täglichen Lebens für die Patenkinder in Weißrussland werden mitgenommen.
Inhalt von Privatpaketen Was beim Versand von Privatpaketen nach Weißrussland zu beachten ist:
Sie dürfen alles, was Sie möchten, in die Pakete packen außer Fleisch, Fischkonserven und Medikamenten!
Paketzettel Benutzen Sie unbedingt den hier gezeigten Paketzettel
Bitte kreuzen Sie auf dem Paketzettel an: Lebensmittel, Bekleidung, Spielzeug oder tragen Sie die Bezeichnung in der leeren Zeile ein, z. B.: Fahrrad, Kindersitz, usw.
Bitte kleben Sie auf jedes ihrer Pakete einen ausgefüllten Paketzettel mit Angabe von Absender, Empfänger und möglichst mit der Telefonnummer.
Eine Kopie geben Sie bitte pro Paket bei der Paketabgabe ab.
Kosten für ein Privatpaket 12 Euro pro Privatpaket
Paketmaße Ihr Paket darf nicht mehr als 20 kg wiegen. Wir nehmen nur Bananenkartons an!
Geldgeschenke Legen Sie keine Geldbeträge in die Pakete. Übergeben Sie Geldbeträge bei der Paketabgabe in einem adressierten Umschlag unverschlossen an unsere Mitarbeiter zur persönlichen Übergabe vor Ort. Nach Kontrolle des Inhalts werden die Umschäge in Ihrem Beisein verschlossen. Über die Höhe des Geldbetrags stellen wir eine Spendenquittung aus.
Medizinische Hilfsgüter und guterhaltene, saubere Kleidung sind uns stets willkommen!
Bitte wenden Sie sich an ein Mitglied des Vorstands zwecks Absprache

Bericht über unseren Transport im Mogilever TV

26-10-гуманітарка.mp4
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