Willkommen auf unserer Homepage

Wir haben uns zur Aufgabe gemacht,  den Menschen in Weißrussland, insbesondere Kindern und Jugendlichen zu helfen, die durch den Reaktorunfall in Tschernobyl und die Folgeschäden betroffen sind. Darüber hinaus dienen die Aktionen des Vereins der Vertiefung des Völkerverständnisses. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. Der Vorstand und alle Mitglieder des Vereins arbeiten ehrenamtlich ohne Vergütung.

 

Kernpunkte unserer Arbeit:

  • Einladungen von bedürftigen Kindern und Jugendlichen aus Weißrussland zur Kindererholung in Deutschland
  • Hilfstransporte: Versorgung von Menschen in Weißrussland mit Medikamenten, Kleidung und Lebensmitteln
  • Vermittlung von Patenschaften für besonders hilfsbedürftige Kinder in Weißrussland
  • Organisation eines Ärzteaustausch zur Schulung weißrussischer Ärzte
  • Vermittlung und Organisation von Behandlungen und Operationen für schwerst erkrankte Kinder, denen in ihrer Heimat nicht mehr geholfen werden kann
  • Spezielle Projekte in Schulen und Kinderheimen für behinderte Kinder in Mogilew

Schauen Sie sich bei uns um und machen Sie mit!    Dazu mehr ... 

Mosaik Aktiv organisierte in Mogilew einen Tag für Mütter mit behinderten Kindern
18. Oktober 2020
Music: https://www.bensound.com
Music: https://www.bensound.com
Der Anfang ist geschafft!!!!
Wir Mosaik Aktiv haben unsere erste eigenständige Veranstaltung durchgeführt!


Was für ein kurzer Satz, und wie viele Anrufe, Meetings, Verhandlungen, Diskussionen in der Vorbereitung....
Es scheint nichts Kompliziertes zu sein, aber...
Es wurde viel Arbeit gemacht:
  • die Wahl des Raumes
  • die Zusammenstellung des Festprogramms
  • die Ausstattung des Festes mit allem Notwendigen
  • die Vorbereitung der Geschenke
Aber die Arbeiten bereiten immer viel Freude, wenn dich eine Schar von hilfsbereiten Menschen umgibt.
Wir bedanken uns herzlich bei Pater Witalij für die Bereitstellung des Raums in der St. Antonii Kirche.
Vielen Dank an unsere deutschen Freunde für die materialie und technische Ausstattung des Festes!
Die familiäre Atmosphäre traf den Geschmack aller Mütter, Kinder und Gäste.
Unsere freiwilligen Animateure unterhielten die Kinder, und die Mütter konnten das Fest richtig geniessen.
Das Programm des Festes war sehr reichhaltig: Wettbewerbe, Lieder, Theaterstücke, Kreativ-Workshops.
Die Moderatorinnen begeisterten alle mit ihren hinreißenden Führungen.
Während der Vorbereitung hat jeder von uns sein Bestes geleistet, und zusammen sind wir ein Team von Gleichgesinnten.
Es ist alles gelungen! Wir haben es geschafft!
Und der Beweis dafür ist das herzliche Feedback der Gäste und unserer Mütter.
Maria Kostuseva

21. Oktober 2020
Das schmeckt gut!
Hier eine begeisterte Rückmeldung zum Rotkohl der Firma Stollenwerk, der mit dem 63. Hilfstransport nach Mogilew gebracht wurde. Für den Hilfstransport waren mehrere Paletten gespendet worden.

Diese Zubereitungsform des Kohls ist in Belarus nicht bekannt, sorgte aber für Begeisterung.

O-Ton: "Vielen Dank für den Red Cabbage - ich versuche ihn zum ersten Mal. Es schmeckt sehr gut!"

15. Oktober 2020
Dank Unterstützung durch Blago Transport erfolgreich
von Maria Kostuseva
Am 03.10 kam der Herbsttransport in Mogilew an. Neu war für uns die Kooperation mit der wohltätigen Vereinigung «Blago». Diese Organisation war diesmal Hauptempfänger der Güter. Die Zusammenarbeit mit den erfahrenen Mitarbeitern von Blago hat uns stark beeindruckt. Abladen und Sortieren der Güter wurde sehr gut organisiert. Dank der guten technischen Möglichkeiten lief der Prozess relativ schnell.  Aktuell sind alle Privatpakete verteilt.
Die weissrussischen Familien schicken ganz liebe Grüße an die Patenfamilien in Deutschland und schreiben nette Dankbriefe. Drei Unterempfänger (MosaikaAktiv, Ewerest und Dialog) werden im Laufe von drei Monaten die erhaltenen Sachen an die Bedürftigen verteilen. Wir sagen unseren Partnern und Freunden in Deutschland ein grosses SPASIBO! Ihre Hilfsbereitschaft, Aufmerksamkeit und Engagement wissen wir sehr zu schätzen.
Ganz herzliche Grüße aus Mogilew schickt Euch
Maria Kostuseva
Unser Bericht auf YouTube: 64. Hilfstransport Oktober 2020.
Gemafreie Onlinevideo Musik: Walking on Air von Frametraxx

20. September 2020
Erholung in Nadeshda
von Julia Voloschenko
Liebe Freunde,
heute ist der 20. September 2020. Unsere Erholung in Nadezhda beginnt.
Die Reise dorthin war sehr angenehm. Unser Fahrer, Pavel, machte für uns eine kleine Autoführung und zeigte die wunderschöne Wilenskij Talsperre. Die Stimmung war einfach toll.
Bei der Ankunft empfingen uns die Verwalterin und die Krankenschwester des Ferienheimes. Sie informierten uns über das Tagesprogramm, kontrollierten unsere Temperatur und halfen mit bei der Unterbringung. Um 13.30 machten wir eine kleine Führung im Heim und erkundeten das Gelände mit den Spielplätzen.
Gegen 15 Uhr kam die Ärztin zu uns. Jeder Familie verschrieb sie bestimmte Kurmaßnahmen und beantwortete alle unsere Fragen. Danach zerstreuten wir uns im Heim und in der Umgebung. Das Gelände ist so schön. In der Nähe liegt eine Kiefernheide.
Wir freuen uns auf unsere Glückstage und danken unseren unermüdlichen Helfern und Unterstützern aus Deutschland! Liebe Grüße Julia
Die Erholungsaktion wurde finanziert durch:
Unser Video dazu auf YouTube
mit Gemafreier Musik "Acoustic Breeze" von Bensound.https://www.bensound.com
12. Oktober.2020
Liebe Freunde, unsere Erholung in Nadezhda war sehr schön! Mit nach Hause haben wir viele Eindrücke und positive Emotionen gebracht. Kinder und Mütter bekamen eine einzigartige Möglichkeit, für die Gesundheit sehr wichtige Kurmaßnahmen zu machen. In der Freizeit waren wir sehr aktiv. Unsere besondere Liebe und ein tolles Abenteuer für alle war die Himmelsleiter. Alle Kinder unserer Gruppe konnten das Fluggefühl erleben. Das Glück in den Augen unserer Kinder vergessen wir nie. Tapfere Mütter haben alle Schwierigkeitsstufen geschafft. Wir sind sogar von dem 10 Meter hohen Turm gesprungen.  Selbständig haben wir eine Wanderung bis zur Wilejskaja Talsperre organisiert. Fünf Kilometer sind wir zu Fuß gelaufen. Das Wilejskaja Gebiet ist sehr malerisch. Ein Genuss für die Augen!

Die Mitarbeiter des Zentrums waren sehr aufmerksam zu uns.  Sie haben uns sogar gefragt, ob wir etwas anbieten können, das die Arbeit des Zentrums verbessern kann. Unsere Tipps haben sie notiert. 

Wir danken allen Sponsoren und Beteiligten in der Sammelaktion für diese tollen Wochen!
Von Herzen wünschen wir allen viel Gesundheit und alles Gute!
Hochachtungsvoll
Die Mütter aus Mogilew

20. September 2020
Mogilew's Fluss, der Dnjepr
von Dascha Klimowa
Der Dnjepr stammt aus einem bewaldeten und sumpfigen Gebiet in der Region Smolensk und fließt durch die Regionen Mogiljow, Minsk und die Ukraine.

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4. September 2020
Bericht über eine inklusive Veranstaltung in Mogilew
von Maria Kostuzewa
Am 4. September nahm unser Verein
«Mosaik Aktiv» an einer städtischen inklusiven Veranstaltung teil. Hauptorganisator war der weissrussische Kinderfonds. Er lud zahlreiche Vereine und staatliche Einrichtungen zu einer Kooperation ein. Auch wir übernahmen bestimmte Aufgaben und traten nicht nur als Gäste des Festes, sondern auch als Partner und Mitorganisatoren auf. Zwei Stunden verbrachten 50 Familien mit den schwerbetroffenen Kindern auf dem Gelände eines privaten Museums für Völkerkunde.
Die Veranstaltung fand schon zum 4. Mal statt. Ein tolles Programm mit viel Musik, Tanzflashmob, Rauschorchester und Kreativwerkstatt ließ keinen gleichgültig.
Mit gemeinsamen Kräften haben wir den Kindern Freude, schöne Eindrücke und Hoffnung geschenkt!

12. August 2020
Projekt IT-Camp 2020 in Mogilew
30 fröhliche Stimmen und 30 lachende Gesichter
Dazu mehr ... Trotz der schwierigen und dramatischen Situation nach den Wahlen in Belarus ist unser Projekt IT-Camp für Kinder in Mogilew am 10. August 2020 gestartet. Es gilt als Ersatz für den coronabedingten Ausfall der Kindererholung in Deutschland in diesem Jahr.
Zusammensetzung: 30 Teilnehmende, davon ein großer Teil Geschwisterkinder von behinderten/schwerstkranken Kindern. Zudem nehmen Kinder aus sozial bedürftigen Familien teil, Kinder von Alleinerziehenden, aus kinderreichen Familien, Kinder mit krankem Elternteil. Die Kinder wurden von den Koordinatorinnen vor Ort, der Caritas Mogilew, der palliativen Anlaufstelle im Kinderheim sowie von Lehrerinnen vermittelt.
Finanziert wurde das IT-Camp durch Spenden von:
Pulheim
29. August 2020
Danke für dieses glückliche Stück Sommer
Feedback über das  IT-Camp 2020
Sehr geehrte Damen und Herren aus dem Verein «Hilfe für Tschernobyl-geschädigte Kinder»!
Meine 10 Tage im IT-Camp sind die schönsten in diesem Sommer. Wir hatten so viele Veranstaltungen, interessante Beschäftigungen und Spiele. Das Programm des Aufenthaltes war einwandfrei. Und das leckere Essen in einem schönen Restaurant gefiel allen Kindern. Dank der begabten Lehrer konnte ich meine Informatikkenntnisse verbessern. Ich habe jetzt neue Motivation für die Schule. Ich konnte sogar meinen eigenen Roboter machen! Besonders begeistert bin ich von unseren fröhlichen Betreuern. Wir waren auf der gleichen Welle mit denen.
Ich danke jedem Menschen, der für dieses Projekt eine Spende gemacht hat. Diese zwei Wochen bleiben mir in Erinnerung! Und mit den neuen Freunden, die ich im ITCamp kennengelernt habe, verbringe ich die letzten Tage des Sommers.
Mit freundlichen Grüßen,
Tatjana, 13 Jahre
Hallo, ich heisse Yana und möchte über meine 10 Tage im IT-Camp berichten.
Das habe ich nicht erwartet! Diese Tagesbetreuung war so toll und interessant! 10 Tage voll mit neuen Bekanntschaften, Informationen und Kenntnissen. 
Jeden Tag hatten wir verschiedene Aktivitäten: Kino, Park, Salzgrotte, Bibliothekbesuch, Waffelnbacken. Jeden Tag hatten wir IT-Unterricht. Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich einen Roboter und Telegrambot gemacht. 
Mit allen Kindern aus der Gruppe haben wir uns angefreundet. Unsere Lehrer und Betreuer haben wir sehr ins Herz geschlossen. Sie waren klasse!!!!!!
Ich habe nur positive Gefühle und Erfahrungen von dem IT-Camp 2020!
Danke Ihnen für dieses glückliche Stück Sommer!
Yana , 14 Jahre
Hallo zusammen!
ich war noch nie in einem IT-Camp. In Aitilandia habe ich neue Freunde gefunden. Wir haben so viele Sachen unternommen: LEGO gespielt, Salzgrotte und Kino besucht, lecker im Restaurant gegessen. Jetzt kann ich im Computerprogramm malen, eigene Fotos im Programm bearbeiten und Waffeln backen.
Das Wetter war sehr schön. Und draussen war es immer lustig und interessant!
Meine Mutter und ich sagen Euch DANKE! Schade, dass die Zeit so schnell vorbei gegangen ist.
Ruslan, 10 Jahre.

8. August 2020
Street Art in Mogilew
Dascha Klimova stellt uns einige der Graffiti-Kunstwerke an Mogilew's Gebäuden vor, wie hier eines der ersten in der Stadt von 2013.

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 6. August 2020
Vielen Dank aus Mstislavl
Das Kollektiv der öffentlichen Bildungseinrichtung «Regionalzentrum der Korrekturentwicklung/ Ausbildung und Rehabilitation von Mstislavl» sagt Vielen Dank.

Wir haben 17 behinderte Kinder und 15 Familien, die diese Kinder erziehen, sowie ein befreundetes pädagogisches Team, das aus 14 Mitarbeitern besteht. Ihre Hilfe hilft uns, kreativ zu sein.

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21. Juli 2020
Erste Aktion des Mosaik-Aktiv-Vereins aus Mogilew
Die erste Aktion unseres Mosaik-Aktiv-Vereins hat stattgefunden.
Am 16.07. haben wir zusammen mit der Caritas Mogilew mehr als 20 Bekleidungspakete und Säcke für das Inklusiv-Studio in Mstislavl gepackt.
Unsere jungen wohltätigen Helfer haben sich als sehr engagierte und hochmotivierte Menschen gezeigt. Das freut uns sehr! Zu unserem Team zählen schon Schüler als wohltätige Helfer! Wir alle freuen uns auf weitere interessante Aktionen und Projekte!
Maria Kostuseva

21. Juli 2020
Vielen Dank aus Mogilew

Liebe Andrea, liebe Vereinsmitglieder!
Wir danken Ihnen von ganzem Herzen für Ihre Aufmerksamkeit!
Die Bekleidung haben wir schon verteilt. Alle Sachen sind sehr schön und passen unseren Kindern und den Müttern sehr gut. Diese Spende ist eine große Hilfe für unsere Familien. Die Rente für unsere Kinder ist nicht groß, und neue Sachen sind in den Geschäften sehr teuer. Ihre Unterstützung erspart unser Geld. Und auch unsere Kinder wollen gut und modern aussehen!
Insbesondere möchten wir uns für das Bastelmaterial bedanken! Die Arbeit mit solchen Sachen macht uns viel Spaß!
Wir grüßen Sie ganz herzlich und wünschen Ihnen viel Gesundheit!
Katja Gluschankova und die Eltern

30. Juni 2020
Mosaik aktiv - Vereinigung der Eltern behinderter Kinder
Der Verein wurde im Juni 2020 in Mogilew gegründet und seine Gemeinnützigkeit von staatlicher Seite anerkannt.
Liebe Freunde, vielen Dank für Ihre Glückwünsche anlässlich der Vereinsgründung! Wir haben uns sehr darüber gefreut.
Für uns ist das ein wichtiger Schritt in der wohltätigen Arbeit in Mogilew.
Sie haben uns dazu angespornt und auf dem langen bürokratischen Weg unterstützt und begleitet. Zusammen haben wir das geschafft!
Unsere Zukunft sehen wir sehr optimistisch. Viele gemeinsame Projekte werden wir in Partnerschaft mit Ihnen durchführen!
Das Motto unserer «Mosaik Aktiv»-Organisation sind die Worte von Theodore Roosevelt: «Do what you can, with what you have, where you are».
Mit freundlichen Grüßen
Das Team von Mosaik Aktiv
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18. Juni 2020
Dankschreiben des Mogiljower Palliativzentrums
Die Leiterin des Kinderheims Natalia Alexandrowitsch und das Team des Mogiljower Palliativzentrums danken in einem Brief an den Verein für die Unterstützung, die Freundschaft und die gute Zusammenarbeit.
Lesen Sie selbst!

Download des Briefes  ...

10. Juni 2020
Грамота - Diplom Abschluss 2020
von Dascha Klimova
Dascha schreibt seit zwei Jahren Mogilew-Geschichten für uns ...
Heute, am 10. Mai, fand der Abschluss 2020 in unserer Schule sowie im ganzen Land statt. Aufgrund der epidemiologischen Situation bestanden er in einem ungewöhnlichen Format.
Der Feiertag fand in zwei Etappen statt: im ersten Teil - auf der Straße, auf der die Fotozone organisiert war, auf dem roten Teppich. Dann gingen wir in die Aula, wo der zweite feierliche Teil begann.
Auf der Straße durften die Eltern teilnehmen (die Einhaltung der Abstandsregel war obligatorisch). Die Eltern durften die Aula nicht betreten.
In festlicher Atmosphäre überreichte uns der Direktor das erste Dokument - eine Bildungsbescheinigung.
Nach der Präsentation wurde ein kurzes Konzert für uns organisiert.
Wir waren alle froh, dass wir einen kleinen, aber schönen Festtag hatten.
Viele Grüße aus Mogilew von Dascha
Liebe Dascha, wir gratulieren herzlich zu Deinem erfolgreichen Schulabschluss und freuen uns besonders über Dein tolles Deutsch-Diplom!

1. Juni 2020
Kindertag
von Olga Bondarewa
Der 1. Juni ist wohl einer der beliebtesten Tage von belarussischen Kindern. Dafür gibt's einige Gründe: es ist der Anfang des Sommers und zugleich der Sommerferien und an diesem Tag begeht man hier den Kindertag. So wie in der ganzen Welt ist dieses Fest auf die bedürftigen Kinder und ihre Rechte orientiert.
An diesem Tag schenkt man den Kindern und ihren Problemen besonders viel Aufmerksamkeit, veranstaltet Konzerte und Kinderfeste. Auf allen Bühnen der Stadt treten Erwachsene und Kinder auf.
Unter diesen Sängern ist auch unsere Kira Bachtina - eines der Patenkinder. Kira hat angeborenen Herzfehler. Dazu hat das Kind nur die Mutter. Mit Recht ist es ihr Tag. Abgesehen davon teilt dieses freundliche Mädchen ihre Warmherzigkeit und ihr Lächeln mit anderen Kindern.

Heute wünschen wir allen deutschen Kindern viel Gesundheit,
viel Freude und Spaß und, natürlich, Sorgenfreiheit!



Photo links: Kira Bachtina

26. April 2020
1986 - «Mama, grüße Papa, sonst wird er weinen!»
Liebe Freunde, heute ist der 34. Gedenktag der Tschernobyl-Katastrophe. Diese Tragödie hat das Leben der Weißrussen enorm beeinflusst. Zufälligerweise habe ich in meinem Familienarchiv einen interessanten Brief gefunden. Der Brief, im Jahr 1986 von meiner Mutter an meinen Vater geschrieben, der damals lange Zeit als Koch auf einem lettischen Tankschiff arbeitete, stellt sehr anschaulich die Situation kurz nach der Katastrophe dar.
Viele liebe Grüße, Maria Kostuseva

Unser lieber Vater,
Deine Tochter sitzt gerade bei mir und diktiert, was ich schreiben soll: «Mama, grüße Papa, sonst wird er weinen!»
Du weisst schon bestimmt, was bei uns passiert ist. In Tschernobyl auf dem Atomkraftwerk ereignete sich eine atomare Katastrophe. In Weissrussland ist das Gomelskaja Gebiet besonders stark betroffen. Aber auch über Mogilew zog die radioaktive Wolke. Das Interessanteste und Schlimmste ist, dass wir über diesen Unfall erst am 30. April erfahren haben.
Und die letzten Tagen waren so heiß, +23 Grad. Und wir verbrachten die ganzen Tage draußen. Statt zu Hause zu hocken, blieb ich mit unserer Tochter im Garten. Alle waren draußen und genossen die herrlichen Tage. Ganz viele Jugendliche waren am Strand am Dnepr. Ich putzte  Fenster und Mascha lief herum. 
Die deutschen Mitarbeiter des Chimwolokno-Unternehmens haben binnen 24 Stunden unser Land verlassen. Ganz viele waren mit den Familien hier. So sind zuerst Frauen und Kinder geflohen. Na ja! Wir haben leider keine Alternative!
Man sagt jetzt, dass die Radioaktivitätswerte in Mogilew in Ordnung sind. Aus der Ukraine kommen Evakuierte zu uns. Sie werden in den Wohnheimen unserer Stadt und sogar in den Ferienlagern in der Nähe untergebracht.
So, Igor, schrecklich ist das alles. In den Lebensmittelgeschäften in der Milchabteilung hängen Schilder «Milch nur für die erwachsene Bevölkerung»
Wir fühlen uns gut und merken gar nichts. Wie du siehst, Igor, haben wir irgendwie einen stillen Krieg. Unglaublich, was die Menschen aus Tschernobyl erleben. Sie müssen ihre Häuser und Wohnungen verlassen, dürfen sogar keine Fotos mitnehmen.  Unglaublich!
Warte auf Deinen Brief! Lieben Dich! Freuen uns auf unser Wiedersehen!
Mit Gruß, Deine Mädchen

24. April 2020
Trotz Corona - unsere Hilfstransporte rollen
Der Hilfstransport konnte heute am 24. April 2020 beladen werden. Aufgrund der Corona-Pandemie mussten besondere Vorschriften eingehalten werden: Mundschutz tragen und Abstand halten. Nicht ganz so einfach bei dieser aufwändigen Arbeit! Zum Glück konnten am Donnerstag schon die Möbel verladen werden, und so wurde in zwei Etappen im kleinen Team und in zeitversetzten Schichten gearbeitet. Jetzt heißt es, die Lade-papiere vorzubereiten, damit am Montag der LKW nach Prüfung durch den deutschen Zoll starten kann.
Insbesondere Franz-Josef hat im LKW tatkräftig dafür gesorgt, dass alles sicher verstaut wurde, damit die Hilfsgüter die 2000 km lange Fahrt nach Mogilew heil überstehen.

Am Mittwochmorgen, 29.04.2020, kommt die Meldung, dass der LKW die Belarussische Grenze passiert hat. D. h. am Donnerstag kann in Mogilew entladen werden.

Es ist noch Material im Lager, daher werden wir bald einen zweiten LKW auf den Weg nach Mogilew schicken.
Wir sagen allen Beteiligten herzlichen Dank und wünschen gute Fahrt! Onlinevideo Musik: Blue Balloon von Frametraxx
Ein weiterer Film berichtet vom Transport im Mai 2020.  Musik: https://www.bensound.com

Die Mogiljower Mittelschule 26 bedankt sich ganz herzlich für die mit dem Hilfstransport gelieferten Stühle und Akten Ordner

Tröstende Worte aus Mogilew
Unsere Freunde, Helfer, Sponsoren, Patenfamilien, Gasteltern!
Mit Unruhe und Sorge verfolgen wir die Situation mit dem Corona-Virus in der Welt und in Deutschland insbesondere. Mit diesem Brief möchten wir Ihnen unsere Solidarität und unsere Unterstützung aussprechen! Diese schwere Zeit zeigt uns allen, was in diesem Leben wichtig ist. Wenn wir auch Ihr Problem nicht lindern können, so sollen Sie doch wissen, dass wir mit Ihnen fühlen. Durch Ihre unermüdliche Tatkraft und Energie haben Sie uns immer einen Weg gezeigt, die Schwierigkeiten zu meistern. Daher sind wir sicher, dass Sie diese Corona-Virusgeschichte meisterhaft überwinden.
Wir wünschen Ihnen viel Kraft und Gesundheit!
In Gedanken bei Ihnen: Maria Kostuseva, Olga Bondareva, Studentengruppe
weissrussische Familien und die Mütter der palliativen Kinder

Große Freude im Kinderheim: Neue Betten sind angekommen
Für Kinder, die mit einer Behinderung leben, ist ihr Bett nicht nur ein Ort zum Schlafen. Viele dieser Kinder verbringen auch tagsüber viel Zeit in ihrem Bett.
Die neuen Betten bieten sehr viel Bewegungsfreiheit für die Kinder und können gleichzeitig als Rückzugsort dienen. Zudem wird durch die elektrisch höhenverstellbaren Lattenroste die tägliche stationäre Pflege enorm erleichtert.
Daher ist das Kinderheim sehr dankbar, die Spezialkinderbetten im Rahmen der vergangenen Hilfstransporte erhalten zu haben.

Die Renovierung des großen Raumes im ZfS ist abgeschlossen
Nach Abschluss der Renovierungsarbeiten im Zentrum für Sozialrehabilitation kann der große Raum wieder genutzt werden. Auch der Büroraum für Beratungszwecke konnte mittlerweile fachgerecht saniert werden. Zudem wurden noch gebrauchsfähige Möbel des Gruppenraums mit neuem Farbanstrich versehen.
Ein kleiner Film erzählt die Geschichte der Renovierung. Music: https://www.bensound.com
Durch private Spenden und einen großen Beitrag des Caritasverbandes Region Eifel sind 2400 Euro zusammengekommen.
Herzlichen Dank allen Spendern und Unterstützern!
Geschichte des Zentrums: ZfS - Zentrum für Sozialrehabilitation
hier: Kinderzentrum Oktoberskaja Gebiet
  • gegründet im Jahre 1994
  • gehörte zum Unternehmen Chimwolokno, bei dem ein Großteil der Bürger seinerzeit beschäftigt war (oftmals leben Mitarbeiter der Firma in sogenannten Arbeiterwohnheimen und gehören zur einkommensschwachen Bevölkerung)
  • im Zentrum werden die Kinder der Firmenmitarbeiter in der unterrichtsfreien Zeit betreut und beschäftigt (da der Schulunterricht in zwei Schichten erfolgt: entweder vormittags oder nachmittags)
Schwerpunkte des Angebots im Zentrum:
  • dekorative angewandte Kunst und Volksgewerbekunst
  • Bildkunst
  • Informatik
  • Fremdsprachen
320 Kinder im Alter von 6 bis 17 Jahren sind im Zentrum. Außerhalb gibt es noch sechs Spielecken in Wohnheimen, die zum ZfS gehören.
Die Räumlichkeiten des Zentrums werden von staatlicher Seite zur Verfügung gestellt. Die Leiterin des Zentrums erhält einen Minimallohn. Alle Angebote/Materialien müssen selbst organisiert werden. Für die Finanzierung muss selbst gesorgt werden.

29. Februar 2020
Großes Zumba-Event 2020
Erftstadt tanzt für den guten Zweck zur Weltmusik - Fitnesstag unter der Schirmherrschaft von Bürgermeisters Volker Erner
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12. Februar 2020
- anregender Gedankenaustausch in Frechen
Unihelp e.V.: stellvertretender Vorstandsvorsitzender Sergey Pilets (links), Pressesprecherin Angelina Mayer (rechts). In der Mitte drei Mitglieder des Vereins „Hilfe für Tschernobyl-geschädigte Kinder e.V“.v. l.: Andrea Hein (1. Vorsitzende), Margot Pieper (Pressesprecherin), Dr. Werner Pieper (2. Vorsitzender) Am  Mittwoch, 12. Februar 2020 trafen sich Vorstandsmitglieder von UNIHELP und unserem Verein zu einem Gedankenaus-tausch in Frechen.
UNIHELP e.V. ist ein internationaler, gemeinnütziger Verein mit Sitz in Rostock (Büro in Warnemünde), der sich seit seiner Gründung 2003 dafür engagiert, Kindern und Jugendlichen in Not qualitative medizinische Versorgung, notwendige Medikamente, normale Lebensbedingungen zu gewähr-leisten und somit eine bessere Zukunft zu ermöglichen. UNIHELP hat 2018 unseren Verein sehr unterstützt, als wir gemiensam mit vielen Sponsoren und privater Unterstützung die Operation von Polina Adysewa in St. Augustin organisiert haben.

Februar 2020
Gelebte Völkerverständigung
Die seit dem Schuljahr 2018/2019 bestehende Patenschaft der Katholischen Grundschule Mechernich zu zwei Kindern in Mogilew führte zu einem engen Kontakt zwischen der Familie in Belarus und der Mechernicher Grundschule.

Dazu der Bericht der Schule ...

Oktober 2019
2. Workshop in Mogilew erfolgreich beendet
Vom 2. bis zum 6. Oktober fand der zweite Therapeutinnen-Workshop in Mogilew statt. Mit dabei waren eine Physiotherapeutin, zwei Logopädinnen und das erste Mal auch eine Ernährungsberaterin/Diätassistentin aus der Uniklinik Köln.
Inhaltliches Ziel waren das Erarbeiten eines Beobachtungsbogens, aus dem sich Ziele für die Therapie bei schluckgestörten, mehrfach behinderten Kindern ableiten lassen sowie die Beratung der Eltern und Betreuer bezüglich der Nahrungszusammensetzung und -konsistenz.

Lidwin Spee (Logopädin), Andrea Borowski (Physiotherapeutin), Ute Gottlieb (Logopädin), Frizzi Schneider (Diätassistentin -enternale und parenterale Ernährungstherapie)

Dazu mehr ...

15. September 2019
Hospitation in der UniReha Köln
Karalina Halanava (l.), Krankenschwester aus dem Kinderheim Mogi-lew, war in der Zeit vom 8. bis 15. September 2019 zu Gast in der UniReha Köln. Sie hospitierte bei der Physiotherapeutin Elena Pawlowa (r.) zum Thema Physiotherapie bei Kindern.
Zurückgekehrt nach Mogilew, berichtete sie im dortigen Kinderheim über Ihre Hospitation.

1. September 2019
Freude den Kindern
Ein Belarussisch-Deutsch-Italienisches Studentenprojekt im Kinderheim Mogilew
Vom 25. August 2019 bis zum 1. September fand ein Projekt im Kinderheim Mogilew statt, an dem neben belarussischen Studenten und Studentinnen auch fünf deutsche und zwei italienische Kommilitonen teilnehmen. Das Foto zeigt die Belarussische Gruppe auf dem Flughafen Minsk. Sie warten auf ihre deutschen und italienischen Mitstreiter.
Eine Woche lang wollen die jungen Leute gemeinsam ehrenamtlich den Kindern im Kinderheim Mogilew und den kranken Kindern, die im Kinderheim oder zu Hause gepflegt werden, Freude bringen. Dazu mehr ... wie z.B. das Feedback eines Teilnehmers und Sehen Sie sich den auf Instagramm publizierten Film des Belarussischen Fernsehns an
Sponsoren dieses Projektes waren ergo:wir helfen e.V. und Kreissparkasse Köln Filiale Liblar

Erholung in Nadeshda am Wilejka-See 2019
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langsamer Start/Stopp schneller manuell
Nadeshda ist ein mit internationaler Unterstützung eingerichtetes Kindererholungszentrum 80 Kilometer nördlich der Belarussischen Hauptstadt Minsk.





Natalja Kovganova berichtet über Ihre Eindrücke. Sie hat selbst ein krankes Kind und war zum zweiten Mal in Nadeshda.

Außerdem erzählt Dascha Klimova über Ihren Aufenthalt in Deutschland. ...
Liebe Mitglieder des Vereins, sehr geehrter Vorstand!
Auch in iesem Sommer hat Ihr Verein mit finanzieller Unterstützung der Stiftungen unseren Kindern eine wunderschöne Zeit im Ferienheim Nadezhda geschenkt.
Frische Luft, schöne Natur, viel Grün, saubere und gemütliche Zimmer, aufmerksames Personal, leckeres und reichhaltiges Essen, tolle Beschäftigungen für uns und unsere Kinder machten diesen Aufenthalt sehr angenehm.
Wir bringen eine gute Stimmung und schöne Eindrücke mit nach Hause! Ich glaube, unsere Fotos beweisen das!
Alle Mütter und Kinder bedanken sich von ganzem Herzen für diese Möglichkeit!
Nur durch Ihr Engagement ist diese Reise möglich geworden! Das wissen wir sehr zu schätzen!
Hochachtungsvoll
Kovganova Natalia
i. A. aller Mütter und Kinder

Regionales Zentrum für palliative Hilfe
Stadt Mogilew und Mogiljower Rayon

Liebe deutsche Freunde, liebe Mitglieder des Vorstandes,
In diesem Sommer hat der Verein mit finanzieller Unterstützung der Stiftungen und der Familien im Rahmen unseres gemeinsamen Projektes mannigfaltige Möglichkeiten für die Erholung unserer Kinder angeboten: im Juni die Erholung der palliativen Kinder mit ihren Eltern im Ferienlager „Leuchtturm der Hoffnung“, im Juli waren die Jugendlichen aus den bedürftigen Familien ebenfalls dort, im August durften die Geschwister der palliativen Kindern ins Ferienlager „Leuchtturm der Hoffnung“ und ins Zeltlager „Rodnik“ und schließlich gab es Ende August einen Erlebnistag auf dem Gelände des Ferienlagers „Leuchtturm der Hoffnung“, das von der gemeinnützigen Organisation „Blago“ betrieben wird. Das Palliativteam, das in die Vorbereitung der Gruppen involviert wurde, bedankt sich herzlich für die gegebenen Erholungsmöglichkeiten für unsere Kinder.

Die Eltern der Kinder bedanken sich von ganzem Herzen für diese Hilfsbereitschaft. Die Eltern sind sich bewusst, dass nur mit Ihrer Unterstützung diese Kindererholung, mit der sowohl die Kinder als auch die Eltern sehr zufrieden sind, möglich geworden ist. Die Bestätigung hierfür findet man in den Briefen der Familien:
Die Mutter von Dascha und Daniel Awtschinnikow wendet sich mit ihrem Brief an Sie, den Vorstand und die Mitglieder des Vereins sowie an alle Sponsoren. Sie danken herzlichst für die Finanzierung der Erholung ihrer Kinder im Ferienlager „Leuchtturm der Hoffnung“.

Durch Ihre Unterstützung bekommt unser Sohn Daniel zum wiederholten Mal die Möglichkeit, sich in einem Ferienlager zu erholen. In diesem Jahr kam das Angebot überraschend. Ein Junge, der auf der Liste für das Ferienlager stand, hat abgesagt und Daniel hat sich über das Angebot gefreut! Er hat im Ferienlager „Leuchtturm der Hoffnung“ eine Woche vom 15. bis 21. Juli verbracht. In dieser Woche hat er neue Freunde kennengelernt und sehr viele neue beeindruckende Erlebnisse genossen. Die Erholung in der frischen Luft im Wald, altersgemäße, interessante Veranstaltungen und Spiele, Ausflüge und Abende am Lagerfeuer im neuen Freundeskreis werden lange in seiner Erinnerung bleiben. Herzlichsten Dank für die gegebene Möglichkeit für unsere Kinder während der Ferien.
Familie Ermolowa bedankt sich herzlich für die gegebene Möglichkeit für die Erholung ihrer Tochter Maria im Ferienlager „Leuchtturm der Hoffnung“.

Für Maria waren das sieben unvergessliche Tage. Große Aufmerksamkeit zu den Jugendlichen, ein reichhaltiges Programm, eine abwechslungsreiche Ernährung, gute Betreuer, neue Bekanntschaften – Maria ist begeistert und möchte gern irgendwann ins Ferienlager wieder kommen. Vielen Dank für Ihre Hilfe!
An diese Worte schließen sich auch andere Familien an und wünschen Ihrem Verein, den Stiftungen und den Familien Gesundheit und alles Gute.
Für uns alle ist es angenehm zu wissen, dass es gutherzige Menschen so weit von uns entfernt gibt, welche die Kinder aus den bedürftigen Familien selbstlos unterstützen.

Mit Dank und herzlichsten Grüßen
Alexandrowitsch Natalja
Chefärztin des Kinderheimes
i.A. des Palliativteams

Hilfe der Therapeuten in Mogilew dankbar aufgenommen
Auf dem Flughafen Minsk gelandet, fahren die deutschen Physiothera-peutinnen, Ergotherapeutin, Logopädinnen und eine Krankenschwester weiter nach Mogilew, wo sie gemeinsam vom 2. bis 5. Mai 2019 im Kinderheim einen weiteren Workshop zur Behandlung palliativer Kinder durchzuführen.
Lesen Sie den
Bericht von Lidwin Spee sowie Dankesbriefe von betroffenen Eltern.

Für eine Weiterbildung ist es nie zu spät.
Ein Bericht von Alla Serjoshkina über die Weiterbildung in der Pflege palliativer Kinder im Kinderheim Mogilew/Belarus

download Alla's Bericht

Kindererholung in Blago begann am 2. Juni 2019
Alle sind aufgeregt und gespannt! Hier finden Sie Tagesberichte von den Familien in Blago ...

Kindererholung in Belarussischen Ferieneinrichtungen 2019
Auf Robinsons Spuren in Rodnik vom 09.-20.08.2019  oder in der ersten Juniwoche am Leuchtturm der Hoffnung in BLAGO
In Belarussischen Ferieneinrich-tungen sind auch in diesem Jahr wieder Plätze für unseren Verein reserviert:
  • 7 Tage BLAGO für Kinder mit begrenzenten Möglichkeiten in Begleitung
  • 10 Tage BLAGO für Geschwister palliativer Kinder
  • 14 Tage Nadeshda für Kinder mit begrenzenten Möglich-keiten in Begleitung
  • 11 Tage Zeltlager Rodnik für Geschwister palliativer Kinder
Kinder und Begleitpersonen wurden bereits von unseren Partnern vor Ort ausgesucht. Dank privater Sponsoren und der Stiftung "Sternstunden" ist die Finanzierung der Kindererholung in Belarus gesichert.
Allen Sponsoren ein herzliches Dankeschön.

Willkommen im Elternclub
Wer hätte vor drei Jahren beim Start des gemeinsamen Projektes „Häusliche Hilfe den palliativen Kindern“ gedacht, dass die zurückhaltenden und bekümmerten Eltern der schwerkranken Kinder in Kürze mit Engagement und Lust an verschiedenen Veranstaltungen und Treffen teilnehmen werden und sogar selbst diese Treffen organisieren werden. Vor drei Jahren waren die Eltern, insbesondere die Mütter, nur tief in ihren eigenen Problemen versunken. Es gab praktisch keine Kommunikation unter einander, keine Teilnahme am gesellschaftlichen Leben, keine Aufmerksamkeit seitens der Gesellschaft, es gab nur allein den alltäglichen Kampf um das Leben der schwerkranken Kinder.
Durch die Vernetzung mit anderen Eltern, die den gleichen Alltag haben, durch die Angebote des Kinderheimes und der Anlaufstelle für häusliche Hilfe sowie durch Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen mit der Unterstützung des Vereins sowie der deutschen Patenfamilien wurden wichtige Bausteine für die Einbeziehung der Eltern gelegt. Das ist das Ziel des gemeinsamen vielschichtigen Projekts und die Grundlage für dessen Nachhaltigkeit. Die gemeinsamen Anstrengungen zahlen sich aus:
Am 20. Februar 2019 fand bereits das zweite Elterntreffen im schön eingerichteten und gemütlichen Elternclub im Mogiljower Kinderheim statt. Über das Internet wurde die Einladung an alle gerichtet. Einige Mütter haben die Möglichkeit genutzt, zum Kaffeeklatsch zu kommen. Zwei der Damen haben dabei die Initiative übernommen und das Rezept des köstlichen italienischen Nachtischs Tiramisu den anderen beigebracht. In der gemütlichen Atmosphäre entstand schnell eine lebhafte Unterhaltung, die ein Lächeln in kummervolle Gesichter zauberte. Es entstand ein leckerer Nachtisch, eine willkommene Ablenkung von der alltäglichen Hektik und Härte. Zu dieser Atmosphäre passte sehr gut die wunderschöne italienische Volksmusik, die von der Tochter der Psychologin der palliativen Anlaufstelle, sie ist Schülerin der Musikschule in Mogilew, dazu gespielt wurde
Über solche Treffen wird viel gesprochen und im Netz geschrieben. Das ist eine Anregung für andere Eltern in schwierigen Lebenssituationen. Bei jeder Initiative der Eltern steht das Personal des Kinderheimes diesen zur Seite.
Solche Veranstaltungen mit Einbeziehung der Eltern sind kleine Schritte zu mehr Kommunikation und damit zum Abbau der Isolation von Familien mit schwerkranken Kindern. Hierin liegt ein großes Potential.
Alla Serjoshkina

Neue Möbel für das Krankenhaus Nr. 1 in Mogilew
Liebe Mitglieder des Vereins, liebe Freunde!
Eure großzügige Spende an Möbeln fand ihren Platz in den Abteilungen für Physiotherapie, in der Station für Verbrennungsverletzungen und in der Notfallaufnahme. Wir bedanken uns ganz herzlich dafür und wünschen Euch ganz viel Gesundheit!
Mit freundlichen Grüßen
Verwaltung des Krankenhauses Nr. 1 in Mogilew (Januar 2019)

Hilfstransport 2018 brachte

Möbel für das Krankenhaus

Kurzzeitpflegestation im Mogiljower Kinderheim findet großen Anklang
Erste Erfahrungsberichte über die Inanspruchnahme der Kurzzeitpflegestation im Mogiljower Kinderheim.

Ein Bericht von Alla Serjoshkina und das Feedback von Ivans Mutter.

Mit den Hilfstransporten 2018 haben Nähmaschinen ihre Bestimmung erreicht
Pflegefamilien, die viele Kinder aufnehmen, sie werden als Familienkinderheime bezeichnet, haben 2018 von unseren Hilfstransporten profitiert, denn unter den Hilfsgütern waren Nähmaschinen, die jetzt begeisterte junge Näherinnen gefunden haben. Auch Jungs haben Spaß an der kreativen Arbeit.
Liebe Mitglieder des Vereins, lieber Vorstand,
hiermit wenden sich die Kinder und die Pflegeeltern aus einem Familienkinderheim mit 11 Pflegekindern in dem kleinen Ort Krugloje, Mogiljower Gebiet, an Sie. Ich brauche nicht viel zu erzählen, wie wichtig in einer so großen Familie eine Nähmaschine ist, die wir in Ihrem Namen über den Kinderfonds bekommen haben. Vielleicht ist es für Sie ungewöhnlich, dass ich als Mann mit den Kindern Nähen übe. Das kann ich jedoch sehr gut tun, und ich danke Ihnen von ganzem Herzen für Ihr Geschenk.
Bei dieser Gelegenheit möchte ich nicht nur die Dankbarkeit von unserer ganzen Familie aussprechen, sondern  Gesundheit, Glück, Erfolg in Ihrer ehrenamtlichen sehr wichtigen und nicht immer leichten Arbeit wünschen. Mögen Ihre Pläne und Ideen zum Wohl der Kinder umgesetzt werden. Möge das neue Jahr 2019 für Sie alle glücklich, erfolgreich und für uns alle friedlich sein.

Mit Dank und herzlichsten Grüßen
Familie Sapega, Familienkinderheim

Ein Dankeschön für die schönen Schürzen
Natalja Shilenkowa und Alexandra Pogodina aus Mogilew haben 2018 wunderschöne Schürzen für den Weihnachtsbasar des Vereins genäht. Als Dankeschön für Ihre Initiative hat der Verein Ihnen jetzt perlenbestickte Schultertragetaschen geschenkt.




Abenteuerferien im Zeltlager Rodnik 2018
In 2018 haben wir 15 Ferienplätze im Zeltlager Rodnik angeboten. Hier das Echo der Kinder:
Anzeige: s
langsamer Start/Stopp schneller manuell

Palliativversorgung - Fortbildung und Erfahrungsaustausch
In Kooperation mit der West-Ost-Gesellschaft Baden-Württemberg  
Vom 5. – 26. August 2018 schulte die Kinderkranken- schwester und Fachpflegekraft Marietta Kretzer das Pflegepersonal des Hospizes der Palliativ- und der Kurzzeitpflegestation im  Kinderheim von Mogilew. Vom 29. August bis zum 1.September 2018 reisten Dr. Carola Weber und Katja Pröhl vom Kinderpalliativteam der Uniklinik Bonn nach Weißrussland.
Ein Bericht von Lidwin Spee

Rea Garvey und seine Stiftung "Saving an Angel" finanzieren Beatmungsgerät für schwerstkranke Kinder in Mogilew
Ob im Hospiz des Kinderheims in Mogilew, im dortigen Kinderkrankenhaus oder in der häuslichen palliativen Pflege, viele schwerkranke Kinder sind auf gute Beatmungsgeräte angewiesen.

Die Stiftung "Saving an Angel" des irischen Musikers Rea Garvey finanzierte ein modernes Beatmungsgerät der Firma Weinmann für schwerstkranke Kinder in Mogilew.

Ein herzliches спасибо im Namen der kleinen Patienten.

Förderkindergarten 34 in Mogilew
Mitarbeiter der Firma Ford sorgten Ende 2016 dafür, dass Spielgeräte des aufgelösten firmeneigenen Kindergartens mit dem Herbsttransport nach Mogilew kamen. Dort warten die Kinder des Förderkindergartens 34 gespannt auf die Spielsachen aus Deutschland.

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Fahrräder für Mogilew gesucht
Zugegeben, diese Fahrräder stehen irgendwo in Amsterdam an einer Gracht, aber auch in Mogilew gibt es inzwischen Interessenten für diese Art der Fortbewegung: flexibel, schnell, umweltfreundlich!

Wer also ein Fahrrad übrig hat, kann es gerne nach vorheriger Absprache mit Klaus Schöllmann
(Tel.: +49 (0)2237/6035379, Mobil: 0157/35208762, E-Mail: klaus.schoellmann@hotmail.de) zu unserem Lagerplatz in der Behrensstraße 8a in Liblar bringen. Wir nehmen es gerne mit dem nächsten Transport mit nach Mogilew.

Dringend gesucht wird Sondennahrung

Für die Ernährung häuslich palliativ betreuter Kinder

Viele Kinder, die in der häuslichen Palliativpflege betreut werden, sind auf künstliche Ernährung angewiesen. Für diese Kinder suchen wir Spezialnahrung, die per Nasensonde verabreicht werden kann. Die Sondennahrung, wie die hier beispielhaft gezeigte, kann mit den regelmäßtigen Hilfstransporten nach Mogilew gebracht werden.

Die "OASE" als Ort der Herzlichkeit und Freundlichkeit im Gebietskinderkrankenhaus wird gut angenommen

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Mit der OASE ist im Gebietskinderkrankenhaus von Mogilew eine Ruhe- und Begegnungsstätte für kranke Kinder und deren Eltern, angrenzend an die Reha-Station, entstanden.

 

Die OASE wurde am 29. Mai 2015 in einer Feierstunde gemeinsam durch die Vereinsvorsitzende Andrea Hein und Dr. Igor Kasko, Chefarzt des Gebietskinderkrankenhauses in Mogilew, eröffnet.

 

Im März 2016 bedanken sich das Personal der Reha-Station und die Eltern der betroffenen Kinder in einem Brief an den Verein  ganz herzlich für die mit der Oase im Gebietskinderkrankenhaus gebotenen Möglichkeiten der Kommunikation und Begegnung


Das Projekt "Hospiz-Station Kinderheim Mogilew" wird durch ein neues Projekt ergänzt: "Palliative häusliche Pflege schwerkranker Kinder"

Hospizstation im Kinderheim

Häusliche Palliativpflege
Ende 2012 wurde im Kinderheim Mogilew eine neue Kinderhospiz-Station für unheilbar und lebensverkürzend schwerst erkrankte Kinder eingerichtet. Unser Verein möchte diesen Kindern zur dort vorhandenen spärlichen Grundversorgung die Pflege und Fürsorge ermöglichen, die ihren letzten Lebensabschnitt so erträglich und menschenwürdig wie möglich macht. Dazu wurde 2012 das Projekt Kinderhospiz ins Leben gerufen.

Diese Einrichtung wird nun durch ein Folgeprojekt erweitert. Schwer erkrankte Kinder zu Hause mit allen zur Verfügung stehenden Mittel optimal pflegen zu können, wird als Glück im Unglück empfunden. Diese Möglichkeit will das an das Kinderhospiz im Kinderheim angegliederte Projekt "Palliative häusliche Pflege" erreichen. Es wurde Ende 2015 aufgelegt. Mit den Hilfstransporten werden nach und nach die benötigten Geräte und Verbrauchsmaterialien nach Mogilew geschafft.

Für Palliativ-Kinder suchen wir dringend Sondennahrung!