Willkommen auf unserer Homepage

Wir haben uns zur Aufgabe gemacht,  den Menschen in Belarus, insbesondere Kindern und Jugendlichen zu helfen, die durch den Reaktorunfall in Tschernobyl und die Folgeschäden betroffen sind. Darüber hinaus dienen die Aktionen des Vereins der Vertiefung des Völkerverständnisses. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. Der Vorstand und alle Mitglieder des Vereins arbeiten ehrenamtlich ohne Vergütung.

Schauen Sie sich bei uns um und machen Sie mit!    Dazu mehr ... 

Unser aktuelles Ukraine-Engagement

Der Krieg in Europa im unserer unmittelbaren Nachbarschaft macht uns alle sehr betroffen. Weltweit engagieren sich Staaten, Menschen und Unternehmen und leisten humanitäre Unterstützung. Auch unsere  Freunde und Freundinnen in Belarus schauen mit Sorge auf den eskalierenden Konflikt. UNSER humanitäres Engagement ist hier wichtig und selbstverständlich.

Wir unterstützen Geflüchtete aus der Ukraine. Infos hier ...

11. November 2022
Noch eine Hilfslieferung in 2022
In diesen Tagen ist wieder ein Hilfstransport von TABEA mit unseren Privatpaketen auf dem Weg nach Mogilew. Dort wird in der Zollstation von BLAGO abgeladen und zwischenge-lagert, bis der Zoll die Pakete geprüft und freigegeben hat. Wir hoffen, dass die Adressaten ihre Pakete bis Weihnachten abholen können. 

Danke für die Unterstützung!

4. September 2022
Für die Kinder unserer Welt
Etwa elf gemeinnützige Vereine gestalteten zusammen diese Aktion auf dem Marktplatz in Lechenich
Auch unser Verein "Hilfe für Tschenobyl-geschädigte Kinder" ist mit einem Stand vertreten und macht auf die Zustände in Belarus nach dem Kraftwerksunfall in Tschernobyl, das heutige in der Ukraine liegt, aufmerksam. Humanitäre Hilfe für die Betroffenen ist auch heute noch wichtig, wenn auch gleichwohl schwieriger durchzuführen. Die Corona-Pandemie und die politische Entwicklung macht vieles unmöglich, dass so hoffnungsvoll in den letzten 20 Jahren aufgebaut werden konnte. Gut, dass inzwischen in Mogilew junge Leute sich unserer Sache angenoimmen haben. MosaikaAktiv nennt sich der eingetragene belarussische Verein, in dem jetzt bereits über 50 Familien mit schwerbehinderten Kindern sich vor Ort zusammengefunden haben.
Maria und Olga sind extra aus Mogilew nach Lechenich gekommen, um auf der Veranstaltung über die Arbeit von MosaikaAktiv aus erster Hand zu berichten.
Musik aus ihrer Heimat gab Oksana auf einem tradionellen Musikinstument sowohl auf der Bühne als auch an unseren Stand zum Besten.
Von den Kindern heiss begehrt waren unsere Buttons, die mit einer kleinen Maschine vor Ort hergestellt und von den Kindern mit ihren Namen personalisiert werden konnten. Ein paar Gummibärchen versüßten die Arbeit bei der Buttonsproduktion.
Mit dabei waren:
  • Dat Kölsche Hätz - Förderverein für krebskranke Kinder e.V.
  • Terre des hommes - Hilfe für Kinder in Not
  • Freunde & Förderer Lake Gardens e.V.
  • Rainbow Children e.V.
  • Hospiz Verein Erftstadt e.V.
  • Arbeitskreis Dritte-Welt-Laden Lechenich e.V.
  • Lions-Club LV Voreifel
  • Ökomenischer Arbeitskreis Talita Kumi e.V.
  • Unicef
  • Lebenshilfe Brühl-Erftstadt-Wesseling
  • Hilfe für Tschernobyl-geschädigte Kinder e.V.

Wir danken allen, die sich für unsere Sache interessieren oder engagieren, insbesonders allen Spendern und den Ausrichtern dieser tollen Veranstaltung.

20. August 2022
Heimreise für Makar mit guten Nachrichten im Gepäck!
Unter dem Motto „Back to friends“ wartete vor zwei Wochen nicht nur das vertraute Münster auf ihn, sondern viele liebgewonnene Freundinnen und Freunde.
Und so überstand Makar den jetzt notwendigen Routineeingriff nach der großen Operation im vergangenen Jahr mit Leichtigkeit. Mittlerweile kann er an zwei Gehhilfen schon so gut alleine gehen, dass er nicht mehr ununterbrochen auf die Hilfe seiner Mutter angewiesen ist.
Das musste gefeiert werden und so luden die „deutschen Großeltern“ zu einem Besuch im Münsteraner Zoo ein. Aber auch ein weiteres Highlight wartete auf Makar. Seine Gastfamilie nahm ihn mit zur Performance „Steinzeit hautnah“ von Theater Titanick, wo er nicht nur das Stadtkunst-Projekt exklusiv erleben sondern mit den Darsteller:innen ein gemeinsames Foto aufnehmen konnte. Welch tolle Ausflüge und Erlebnisse!!
Gute Gründe die Gehhilfen in die Luft zu werfen und die neue Unabhängigkeit und Erfolge zu feiern.
Dank an das gesamte Netzwerk und die vielen Spender:innen, die zu diesem Fortschritt beigetragen haben!!

14. August 2022
Ukrainehilfe
Wir unterstützen das Engagement von Inna Maaßen und Ihrem Team aus Hürth für die Stadt Charkiw!

Bitte helft mit!

14. Juli 2022
Es geht noch was in Nadeshda
10 Kinder mit ihren Müttern oder Vätern sind seit dem 9. Juli 2022 im belarusischen Kindererholungszentrum Nadeshda nördlich von Minsk zur Erholung. Bis zum 22. Juli können sie dort zusammen ihre Erfahrungen austauschen, neue Freundschaften finden und einfach einmal die Alltagssorgen vergessen.
Seit Jahresanfang ist unser Verein Mitglied im Verein "Freunde von Nadeshda e. V."
Liebe Freunde, ich freue mich, Ihnen allen einen großen und herzlichen Dank aussprechen zu können, dass Sie unseren Verein Mosaika in jeder Hinsicht unterstützen. Dank Ihnen haben wir die Möglichkeit, verschiedene soziale Projekte durchzuführen und Veranstaltungen zu organisieren. "Mosaika" bedeutet sehr viel für uns alle: das ist eine freundliche Gesellschaft, eine Gelegenheit, sich abzulenken, sich in etwas Neuem zu probieren, positive Emotionen zu bekommen und neue Bekanntschaften zu machen, Hilfe und Unterstützung im richtigen Moment zu finden.
Dank der humanitären Hilfe haben wir die Möglichkeit, Geld für wichtigere Bedürfnisse zu verwenden, und ein unvergesslicher Urlaub im Zentrum Nadezhda ist ein sehr bedeutendes und wichtiges Projekt für unsere Familien. Eine großartige Möglichkeit für Mutter und Kind sich zu erholen, sich auszuruhen und Zeit nützlich zu verbringen. Ausgezeichnete Aufenthaltsbedingungen, hochqualifiziertes und freundliches Personal, Freizeit - all das bringt unsere Familien noch enger zusammen.
Ich danke Ihnen herzlich für Ihre Unterstützung und Hilfe. Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien Frieden, Güte, Stabilität, Erfolg und die beste Gesundheit. Danke, dass Sie trotz dieser schwierigen Zeit bei uns sind.
Mit vielen Grüßen, 
Olga, Vova und Nikolai S.
Wir freuen uns für alle und wünschen eine erholsame und glückliche Zeit.

30.Juni 2022
Erweiterung der Kurzzeitpflegestation im Kinderheim Mogilew
2018 eröffneten wir unser Leuchtturm-projekt im Kinderheim Mogilew. Die Kurzzeit- und Entlastungspflege für schwerstkranke und palliative Kinder wird seither sehr gut von den Familien angenommen. Der gute Ruf des erfolgreich funktionierenden Projektes ist jetzt im ganzen Woblast Mogilew bekannt, und die Eltern haben großes Vertrauen in die dortigen Fachkräfte. Die Nachfrage ist mittlerweile so groß, dass die bestehenden Räumlichkeiten nicht mehr ausreichen. Daher wurde im Kinderheim eine angrenzende Räumlichkeit zur Verfügung gestellt, die jedoch in der Ausstattung in keiner Weise mit den bestehenden
Räumlichkeiten der Kurzzeitpflege vergleichbar war. Dank der finanziellen Unterstützung zweier Familien aus unserem Mitgliederkreis und der West-Ost-Gesellschaft Baden-Württemberg e.V. sowie lokaler Sponsoren konnte im vergangenen Jahr die Sanierung und Renovierung der Erweiterungsräumlichkeiten angegangen werden. Die Bauarbeiten sind mittlerweile abgeschlossen und mit unserem April-Hilfstransport konnten benötigte Ausstattungsgegenstände geliefert werden. Zur feierlichen Eröffnung am 30.05.2022 wurden wir herzlich eingeladen, konnten jedoch aufgrund der aktuellen politischen Situation nicht teilnehmen. Die schönen Fotos und glücklichen Gesichter der Kinder lassen uns unseren Freunden trotzdem nahe sein.
Wir gratulieren zur Einweihung!

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Jahr-Ausgabe 2022-01 2021-02 2021 2020-02 2019-04

22. Februar 2022
Durch Sport und Bewegung die Gesundheit stärken
Mit diesem Vorsatz spendete die Schülerschaft des Maria-Sibylla-Gymnasiums Krefeld für die Sportausrüstung zugunsten der Kinder mit chronischen Erkrankungen aus Mogilew.

Schule Nr. 26 in Mogilew/Belarus
Durch Aufrunden der Spende Dank der Marianne und Emil Lux-Stiftung konnte umfangreiches Equipment angeschafft werden. Jetzt geht es ans Trainieren in der Schule Nr. 26.
Wieder mal ein tolles Projekt unter dem Motto „Von Schule zu Schule“.
Wir wünschen genügend Ausdauer und ordentliches Schwitzen!

19. Januar 2022
Große Überraschung im Deutschunterricht
Kinder aus der 1. und 2. Klasse der Schule 26 in Mogilew trauten ihren Augen nicht, als ihnen Schulranzen aus Deutschland überreicht wurden. Möglich gemacht haben diese Aktion die Abels Apotheken aus Erftstadt, die im Rahmen einer Sammelaktion gut erhaltene Ranzen unserem Verein für Projekte in Belarus zur Verfügung stellten.

Wir danken den Kindern, die ihre liebgewonnenen Ranzen spendeten, den Apotheken für die tolle Sammelaktion und wünschen der Schülerschaft der Schule 26 viel Freude mit den bunten Schulbegleitern.

18. Januar 2022
BELRAD und seine langjährige wichtige Arbeit in den verstrahlten Regionen
Hierzu berichtete Dr. Alexey Nesterenko beim 4. Online-Netzwerktreffen deutscher Tschernobyl-Initiativen.
Schon seit den 1990er Jahren reist das Team von Belrad in radioaktiv belastete Regionen und führt dort Messungen zur Strahlenexposition bei Kindern durch.
Je nach Messergebnis wird eine Pektin-Kur empfohlen, die zur Reduzierung der Radionuklide im Körper führt. Gleichzeitig werden Informationen zur Bewirtschaftung der Nutzgärten und der Verarbeitung von Obst und Gemüse gegeben, damit die angebauten Lebensmittel möglichst wenig belastet sind.
Tschernobyl und Auswirkungen dürfen nicht in Vergessenheit geraten oder verharmlost werden. Hierzu wollen wir gemeinsam aufklären und helfen. Großen Dank an Dr. Nesterenko für den sehr interessanten Vortrag.
Auch heute noch geht eine Gefahr von radioaktiv kontaminierten Nahrungsmitteln aus. Gemeinsam mit dem Strahleninstitut BELRAD und MosaikaAktiv arbeiten wir in Mogilew daran, das Bewusstsein in Bezug auf kontaminierte Lebensmittel zu schärfen.
20 Kinder und 10 Erwachsene nahmen am 3. Juni 2021 am Vortrag von Dr. Alexej Nesterenko und seinem Team von BELRAD in der St. Antoni Gemeinde teil. 
Die Eltern hatten viele Fragen: Wie hoch ist die Strahlendisposition durch Verzehr von Waldbeeren, Pilzen, Wildfleisch bei meinem Kind?
Hierfür hatte BELRAD seine Mess-Stühle mitgebracht und jeder konnte sich einem Screening unterziehen.
Obwohl es sich bei der Gruppe um "Stadtmenschen" handelte, waren bei 12 von 20 Kindern die Werte mit Cäsium-137 erhöht.
Vitapekt-Kuren zur Strahlenreduzierung wurden empfohlen sowie viele nützliche Tipps gegeben, wie der Nutzgarten bewirtschaftet und die geernteten Nahrungsmittel verarbeitet werden müssen, damit die Belastung auf einem möglichst geringen Niveau bleibt.
Vorbeugung, Aufklärung, Screening und Pektin-Kuren sind wichtige Maßnahmen bei der Bewältigung der Folgen von Tschernobyl. Dazu mehr ...

14.Januar 2022
Hilfe für bedürftige Rentner*innen
Mit gutem Gefühl berichte ich euch über unsere jüngste Hilfsaktion für kinderreiche Familien (siehe 22.12.2021). Diese Aktion mußten wir wegen der Pandemie in mehrere Etappen aufteilen. Zuerst luden wir die Familien ein, die wir seit vielen Jahren betreuen. Jede Familie hat zwischen fünf bis elf Kinder. Danach kamen freischaffende Mitarbeiter unserer Organisation an die Reihe. Sie begannen einst bei uns ihre Arbeit als Studenten der Hochschulen und Universitäten haben jetzt ihre eigenen Familien, sind selbst Väter oder Mütter. Und obwohl sie alle berufstätig sind, sind sie immer bereit, uns zu helfen, wenn Hilfe nötig ist. Die Aktion verlief wie immer in freundlicher Atmosphäre. Wir kennen doch einander seit vielen Jahren, deshalb fühlen sich die Leute frei und ungezwungen. Auf den Photos könnt ihr fröhliche und zufriedene Gesichter sehen.
Alle sind für die erwiesene Hilfe sehr dankbar. Mit herzlichen Grüßen, Tatjana

 Projekte und Aktionen in 2021

22. Dezember 2021
Hilfe für bedürftige Rentner*innen
Liebe Andrea! An diesem schönen Adventstag möchte ich dich wieder herzlich grüßen und berichten, dass wir am Sonntag eine Hilfsaktion im Rahmen des Projekts "Hilfe für bedürftige Rentner" gemacht haben.
Es wurden 15 Rentner und Rentnerinnen eingeladen, aber aus verschiedenen Gründen konnten nicht alle kommen. Zehn Gäste waren da. Dabei wußten sie nicht, was sie erwartet. Es mußte eine Überraschung sein. Wir wollten auch eine freundliche, persönliche Atmosphäre schaffen. Und es hat funktioniert. Alle Hygieneartikeln haben wir als schöne Weihnachtspakete verpackt und eine Weihnachtskarte mit guten, aufmunternden Worten mit hineingelegt.
Von den Kleidungsstücken durfte jeder wählen, was er wollte und brauchte. Alle Beteiligten waren sehr beeindruckt und gerührt. Wir haben viele Worte der Dankbarkeit gehört, die an Euch adressiert waren. Alle Beteiligten und ich persönlich wünschen Dir und allen Mitgliedern der Initiative frohe Weihnachten, Gesundheit und Wohlergehen im kommenden Jahr. Tatjana Tschikonowa

21. Dezember 2021
Erfolgreicher Physiotherapie-Workshop zum Jahresabschluss
Gemeinsam mit MosaikaAktiv konnten wir zur Beratung und Schulung der Eltern von Kindern mit besonderen Bedürfnissen einen hochqualifizierten Experten aus Russland für einen fünftägigen Workshop gewinnen.
Music https://www.bensound.com/
Aus dem Zentrum ANO "NIKA" (autonome gemeinnützige Organisation für die Rehabilitation von Menschen mit Behinderungen "Novationny" Institut für Komplexe Abilitation") besuchte uns die Fachkraft Peter Viktorovich Ignatovsky.
Die katholische Kirchengemeinde St. Antonij in Mogilew stellte für den Workshop ihre Räumlichkeiten zur Verfügung.
Eltern und Kinder wurden umfassend beraten, individuelle Trainingsprogramme zusammengestellt, wobei die Eltern angelernt wurden und die Übungen zu Hause mit ihren Kindern weiterführen. Alle Familien konnten jeweils mehrere Termine wahrnehmen und so ihre individuellen Fragen mit dem Spezialisten besprechen.
Das Feedback der Familien ist durchgehend absolut positiv. Sie sind dankbar für die kostenlose Möglichkeit, einen solch qualifizierten Spezialisten aufsuchen zu können, der den Kindern mit seiner zugewandten Art einen Weg für eine Verbesserung der Mobilität und Beschwerdelinderung aufzeigt.
Besonders interessiert zeigten sich auch die Fachkräfte aus dem Kinderheim Mogilew, die dort Kinder mit organischen Beeinträchtigungen des Zentralnervensystems und mit psychischen Erkrankungen betreuen. Vor Ort im Kinderheim wurden stationäre kleine Patient*innen behandelt sowie Empfehlungen für die Nutzung der durch unseren Verein gelieferten Mobilitätshilfen gegeben.
Die Mitarbeitenden des Kinderheims führten einen regen fachlichen Austausch mit Herrn Ignotovsky und sind dankbar für den Wissenstranfer und die Übungsanleitungen.

10. Dezember 2021
Vielen Dank für den September-Hilfstransport
Von Tatjana Tschikunova
Liebe Andrea, ich grüße Dich herzlich.
Ich weiss nicht, wie ich die richtigen Worte finden kann, um die Freude auf den Gesichtern der Menschen, die Eure Hilfspakete abholen und ihre Dankbarkeit zum Ausdruck zu bringen.
Eure Hilfe ist wirklich unschätzbar.
Viele Leute werden entlassen, die Arbeitslosigkeit wächst und die Zahl deren, die Eure Hilfe brauchen, wird leider nicht kleiner.
Katja (oben) und Nastja (rechts) haben mit dem Transport Spezial-Lebensmittel erhalten, die sie aufgrund ihrer Erkrankung benötigen.

Heute waren alle Pakete aus dem September Transport verteilt.
Anfang der nächsten Woche holt der Mosaika-Verein seine Pakete ab. Und wir werden weiter auf die Papiere für den November-Transport warten.
In meinem Namen und im Namen aller Familien, die Eure Hilfe bekommen haben, möchte ich mich bei Dir und bei allen Vereinsmitgliedern aufs Herzlichste für Eure großartige Arbeit bedanken. Ich wünsche Euch nochmals eine gesegnete Weihnacht und ein gesundes, erfolgreiches, friedliches und glückliches neues Jahr 2022!

Immer mit Liebe und Bewunderung.
Tatjana

5. November 2021
Erfolgreiche Hilfe im Netzwerk
Makar ist 12 Jahre alt und wohnt in Mogilew. Er ist ein fröhlicher Junge, auch wenn ihm und seiner alleinerziehenden Mutter seine Einschränkungen durch die angeborene Zerebralparese Sorgen bereiten. Makar kann nicht selbständig laufen, kann nur wenige Schritte mit Unterstützung gehen. Seine Mutter Natalia setzt sich sehr stark für eine Verbesserung der gesundheitlichen Situation ein und konnte über eine Stiftung und private Spendenaufrufe die Kosten für die angeratene Operation im Universitätsklinikum Münster sichern. Mitte August sollte die Operation der Beine stattfinden und Natalia wendete sich an unseren Verein mit der Bitte um Hilfe bei der Suche nach einer Unterkunft und Hilfestellungen vor Ort.
In Kooperation mit der Informationsstelle Tschernobyl e.V. Münster und vielen Engagierten vor Ort konnte bei einer gastfreundlichen Familie eine kostenfreie Wohnung für sieben Wochen Aufenthalt gefunden werden, Fahrdienste gesichert werden, Besuchsdienste geleistet und ein Gefühl von Heimat auf Zeit geschaffen werden. Die Zeit nach der OP forderte sehr viel Durchhaltevermögen von der Familie ab, denn Makars Beine waren zunächst geschient und im Verlauf der Rekonvaleszenz musste seine Mutter mit ihm täglich schmerzhafte Mobilisationsübungen durchführen. Aber die Anstrengungen haben sich gelohnt: Der behandelnde Operateur ist vollends zufrieden mit dem Ergebnis und lobte beide für die eiserne Disziplin.
Anfang November ging es dann wieder Richtung Heimat Belarus. Mutter Natalia plant die erforderlichen professionellen Reha-Behandlungen in Russland durchführen zu lassen. Für 2022 ist eine weitere Operation in Münster angedacht. Wir hoffen, dass wir dann gemeinsam mit unserem Netzwerk der Tschernobyl-Initiativen und Engagierten wieder erfolgreich unterstützen können. Gemeinsam können wir viel erreichen – die Hilfe für Makar ist ein gelungenes Beispiel für unser Motto „Gemeinsame Ziele einen uns“.
Für Makar suchen wir aktuell eine Patenschaft. Seine Mutter Natalia ist alleinerziehend und kümmert sich um ihn und seinen 14-jährigen Bruder. Die Familie freut sich über neue Freundschaften aus Deutschland und ist dankbar für eine Unterstützung mittels der Hilfstransporte. Gerne darf auch für die anstehende OP in 2022 auf unser Vereinskonto gespendet werden unter dem Verwendungszweck "Operation Makar"

14. Oktober 2021
Polina aus Mogilew lernt an Kölner VHS online die deutsche Sprache
Die digitale Welt macht es möglich: internationales und interkulturelles Lernen von zu Hause aus.
Polina ist begeistert!
Dreimal wöchentlich trifft sich die multikulturelle Gruppe von Studierenden im virtuellen Raum mit der Kölner Dozentin. Hier ist nicht nur das Erlernen der neuen Sprache ein großer Gewinn, sondern auch der Austausch mit den anderen Teilnehmenden unterschiedlicher Nationalitäten.
Polina möchte nächstes Jahr an einer Uni Deutsch studieren und der Intensiv-Kurs bei der VHS ist die perfekte Vorbereitung hierauf.
Polina, wir wünschen Dir weiterhin viel Freude und Erfolg!

Doch lassen wir Polina selbst zu Wort kommen:
Ich bin sehr glücklich, in einem Deutschkurs zu studieren, weil er mir sehr hilft, mein Ziel zu erreichen: an der Universität für die Fakultät für Deutsch zu studieren. Die Lehrerin Daniela Moretti-Stein ist freundlich, hilfsbereit und hilft uns auch während der außerschulischen Zeit.
Ich bin der Gesellschaft "Hilfe für Tschernobyl-geschädigte Kinder" und Andrea Hein sehr dankbar für die Möglichkeit, Deutsch zu lernen und all die Hilfe für mich und meine Familie.
Polina Adysewa

21. Juli 2021
We miss you - Wir vermissen Euch!
 
Wir vermissen die gemeinsame Zeit. Jedes Jahr im Sommer freuen sich belarusische Kinder und deutsche Gastfamilien auf eine gemeinsame Ferienzeit im Rhein-Erft-Kreis, Köln und Umland. Denn dann findet traditionell unsere Gastkinder-Erholungsaktion statt. Leider sind wir seit 2020 ausgebremst.
Die freundschaftlichen Bande bestehen weiter, aber die persönliche Begegnung fehlt allen sehr. Viele Gastkinder fühlen sich bei den Gastfamilien wie in der zweiten Heimat und lernen die rheinische Kultur kennen. Das ist gelebter kultureller Austausch und Völkerverständigung.
Hoffentlich sehen wir uns bald wieder - wir vermissen die Zeit mit euch!

25. Juni 2021
Bundesverdienstkreuz für Andrea Hein
Am 25. Juni 2021 verlieh die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch Bernhard Ripp, stellvertretender Landrat des Rhein-Erft-Kreises, Andrea Hein das Bundesverdienstkreuz für Ihr Engagement für die Kinder in Mogilew/Belarus. Seit 2013 ist sie als 1. Vorsitzende unseres Vereins ehrenamtlich tätig und hat in dieser Zeit viele Projekte erfolgreich ins Leben gerufen, mit denen den Menschen in Belarus geholfen wird und mit denen die Freundschaft zwischen beiden Völkern gefördert wird.
Berhard Ripp, stellvertretender Landrat des Rhein-Erft-Kreises, überreicht Andrea Hein das Bundesverdienst Kreuz v.l.: Berhard Ripp, Andrea Hein, Alla Serjoshkina aus Mogilew/Belarus (Initiatorin der Auszeichnung) , die Bürgermeisterin von Frechen Susanne Stupp und Thomas Okos, Vorsitzender der CDU-Kreistagfraktion

22. April 2021
35 Jahre leben mit Tschernobyl
Am 26. April jährt sich die Atom-Katastrophe von Tschernobyl. Über die gesundheitlichen, psychischen und wirtschaftlichen Auswirkungen für Belarus diskutieren die Experten bis heute. Unstrittig ist, dass 70 % des atomaren Fallouts über Belarus niederging und ¼ der Landesfläche radioaktiv verseuchte.

Die Radionuklide Cäsium-137 und Strontium-90 haben erst die 1. Halbwertzeit erreicht, sind jedoch insgesamt 300 Jahre im biologischen Kreislauf vorhanden.

Auch die Region Mogiljow, in der unser Verein seit 1993 Hilfe leistet, ist bis heute stark betroffen. Hier leiden vor allem die Kinder unter den gesundheitlichen Folgen.

Ein großes Problem stellt der Verzehr von heimischen Lebensmitteln dar - vor allem Beeren und Pilze aus dem Wald. Viele Familien sind aufgrund ihres geringen Einkommens auf den Anbau von Obst und Gemüse im eigenen Garten und das Sammeln von Waldfrüchten angewiesen. Hinzu kommt, dass in der traditionellen einheimischen Küche genau diese Lebensmittel verstärkt verwendet werden.

Das unabhängige nichtstaatliche Institut für Strahlensicherheit BELRAD widmet sich seit 1990 der Aufklärung der belarusischen Bevölkerung über die Gefahren der Radioaktivität. Strahlenmonitoring der Akkumulation von Cäsium-137 bei Kindern mittels eines Mess-Stuhls und Messungen von Lebensmitteln in lokalen Strahlenkontrollzentren werden regelmäßig durchgeführt. Zudem finden Schulungen zum Umgang mit belasteten Lebensmitteln sowie zu Vorsichtsmaßnahmen beim Eigenanbau von Obst und Gemüse statt.

Institutsleiter Dr. Nesterenko mahnt eindringlich, dass 35 Jahre nach Tschernobyl nicht von Entwarnung in den kontaminierten Gebieten gesprochen werden kann. Aufklärung, vorsichtiger Umgang mit heimischen Lebensmitteln, Erholungsaufenthalte für Kinder in nicht kontaminierten Gebieten sind nach wie vor enorm wichtig.
Publikation des Instituts für Strahlenschutz "Belrad", Juli 2020:
34 Jahre nach Tschernobyl. Strahlung, bist du noch da? (in Englisch)
Interview mit Alexej Nesterenko vom 23.04.2020 im MDR:
Das Strahleninstitut "Belrad": Kein Geld mehr vom Staat
Daher unser gemeinsamer Appell: Gegen das Vergessen von Tschernobyl - bitte helfen Sie uns dabei!

15. April 2021
Ernährung bei schwerstkranken und sondierten Kindern
Ernährungsexpertin Frizzi Schneider, mit langjähriger Erfahrung an der Uni-Klinik Köln, ging in den fachlichen Austausch mit den medizinischen Mitarbeiterinnen des Kinderheims Mogilew.
In diesem Spezial-Kinderheim gibt es eine Abteilung für schwerkranke und palliative Kinder. Gleichzeitig berät die dortige Anlaufstelle Familien mit häuslich gepflegten Kindern.
Ein wichtiges Thema ist die Zusammensetzung der Nahrung. Sind genügend Nährstoffe enthalten? Ist der Kaloriengehalt ausreichend? Hat das Kind ein altersgerechtes Gewicht? Wie wichtig ist Bewegung für Kinder mit wenig oder kaum vorhandener Muskelkraft?
Komplexe Fragestellungen, die anhand von Fallbeispielen besprochen wurden.
Ein lebenswichtiges Thema für die besonderen Kinder. Eine herausfordernde Aufgabe für Eltern und Fachkräfte.
Wir bleiben weiter im kollegialen Austausch!
Dank an Frizzi für ihre Empfehlungen sowie an alle Beteiligten für die professionelle Diskussion. Großes Dankeschön auch an Maria von MosaikaAktiv, die durch perfekte Sprachmittlung zwischen Deutschland und Belarus die Konferenz dolmetschte.