Tschernobyl-Hilfe
Seit 1993 unterstützen wir in der durch die Tschernobyl-Katastrophe stark betroffenen Region Mogiljow (Belarus) Familien mit kranken und behinderten Kindern.
Am 26. April 1986 ereignete sich im Atomkraftwerk Tschernobyl auf dem seinerzeitigen Gebiet der Sowjetunion der schwerste Unfall in der Geschichte der zivilen Nutzung der Atomenergie.
Besonders betroffen sind das heutige Belarus und die Ukraine. Ein Viertel des Territoriums von Belarus wurde radioaktiv kontaminiert. Die freigesetzten Radionuklide stellen auch nach Erreichen der
1. Halbwertszeit weiterhin eine Gefahr für die Gesundheit dar.
Unsere Projekte

Langjährige Partnerschaft für besondere Kinder – Unterstützung des Spezialkinderheims Mogiljow
Mit Sachspenden, Fachwissen und Projekten – von der Palliativstation bis zur Entlastungspflegestation - unterstützen wir das Spezialkinderheim in Mogiljow seit 1993, immer im Zeichen von Fürsorge und langfristiger Hilfe.

Erholungsaufenthalte für belarussische Kinder bei Gastfamilien in Deutschland
Um die Gesundheit belarussischer Kinder aus der radioaktiv belasteten Region Mogiljow in Belarus zu fördern und ihnen Begegnungen mit deutschen Familien zu eröffnen, haben wir jedes Jahr Erholungsaufenthalte in liebevollen deutschen Gastfamilien organisiert.

Wirksame Reduktion der Strahlenbelastung in Lebensmitteln - Wissenschaftler des Instituts Belrad zeigt, wie es geht
Gemeinsam mit dem Institut Belrad setzen wir uns für den Schutz von Kindern in den vom Tschernobyl-Unfall betroffenen Regionen ein und führen ein Projekt zur Messung der Strahlenbelastung von Lebensmitteln und ihrer Reduktion durch Vitapekt-Kuren durch.

Gemeinsam für Inklusion – Partnerschaftliches Engagement für Menschen mit Behinderungen in Belarus
Mit unserem Partnerverein MosaikaAktiv in Mogiljow setzen wir uns für Inklusion, Selbstvertretung und die Unterstützung von Familien mit behinderten Kindern ein – besonders durch praxisnahe Projekte wie den Verleih von medizinischen Geräten durch die MOBILTHEKA.








