Willkommen auf unserer Homepage

Wir haben uns zur Aufgabe gemacht,  den Menschen in Weißrussland, insbesondere Kindern und Jugendlichen zu helfen, die durch den Reaktorunfall in Tschernobyl und die Folgeschäden betroffen sind. Darüber hinaus dienen die Aktionen des Vereines der Vertiefung des Völkerverständnis. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. Der Vorstand und alle Mitglieder des Vereins arbeiten ehrenamtlich ohne Vergütung.

 

Kernpunkte unserer Arbeit:

  • Einladungen von bedürftigen Kindern und Jugendlichen aus Weißrussland zur Kindererholung in Deutschland
  • Hilfstransporte: Versorgung von Menschen in Weißrussland mit Medikamenten, Kleidung und Lebensmitteln
  • Vermittlung von Patenschaften für besonders hilfsbedürftige Kinder in Weißrussland
  • Organisation eines Ärzteaustausch zur Schulung weißrussischer Ärzte
  • Vermittlung und Organisation von Behandlungen und Operationen für schwerst erkrankte Kinder, denen in ihrer Heimat nicht mehr geholfen werden kann
  • Spezielle Projekte in Schulen und Kinderheimen für behinderte Kinder in Mogilew

Schauen Sie sich bei uns um und machen Sie mit!    Dazu mehr ... 

Wir trauern um Heinz Eschweiler
Wir trauern um unseren langjährigen zweiten Vorsitzenden Heinz Eschweiler, der nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 68 Jahren am 22. März verstorben ist.
Mit ihm verlieren wir einen tatkräftigen engagierten Unterstützer, der die Vereinsarbeit von Beginn an entscheidend mitgeprägt und mitgelenkt hat. Seine frohe, zuverlässige und hilfsbereite Art hat stets zum Gelingen unserer Projekte beigetragen.  
Sein Einsatz zum Wohle der Kinder in Mogilew und vor allem seine Organisation und Begleitung der Hilfstransporte bleiben unvergessen.
Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung am Freitag, 13. April 2018, um 10 Uhr in der Friedhofshalle Türnich, Rosentalstraße
Wir danken Heinz im Namen des Vereins für das jahrzehntelange Engagement und werden ihn in guter Erinnerung behalten und ihm stets ein ehrendes Gedenken bewahren.


Benefiz Lesung von Charlotte Zeiler für Polina Adysewa
Am 3. Mai 2018 um 19 Uhr liest die Autorin Charlotte Zeiler aus ihrem Debütroman "La Vita Seconda - Das zweite Leben".

Die Lesung findet im Pfarrzentrum St. Kilian. Franz-Busbach-Str. 9 in 50374 Erftstadt statt (Eintritt 5 €).

Eine zweite Lesung findet am 19. April 2018 um 19 Uhr In Stadtbibliothek Forum Troisdorf, Kölner Str. 2, 53840 Troisdorf statt.

Der Erlös der Lesungen kommt Polina Adysewa zu Gute.


Download

 

Qualifikation und Qualität im Pflegebereich
Bei der Arbeit mit palliativen Kindern sind diese beiden Begriffe aus der Überschrift sehr eng miteinander verbunden. In den Fokus der Arbeit einzubeziehen sind nicht nur betroffene Kinder, sondern auch deren Eltern, Geschwister und das gesamte Familienumfeld.
Das ist eine Herausforderung, die nur durch die entsprechende Qualifikation und Qualität gemeistert werden kann.
Durch die gemeinsamen Bemühungen der Vereine „West-Ost-Gesellschaft in Baden-Württemberg (WOG)“ und „Hilfe für Tschernobyl- geschädigte Kinder“ sowie mit der Unterstützung der Stiftung „Kindermissionswerk“  ist es möglich geworden, im Rahmen des gemeinsamen Projektes „Hilfe für palliative Kinder“ von den Erfahrungen und dem Wissen der deutschen Kollegen im Pflegebereich zu profitieren. Zwei weißrussische Krankenschwestern, die im Palliativbereich tätig sind, hatten innerhalb  zweier Wochen im Hospiz „Sterntaler“ Dudenhofen praktische Fertigkeiten vor Ort  erlangt.
Natalia Alexandrowitsch, die Koordinatorin des Projektes, und der Leiter des städtischen Gesundheitsamtes Alexander Basenko hatten zuvor die Struktur, die Organisation und die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Hospiz „Sterntaler“ sowie die Arbeit der Palliativ-Teams in Düsseldorf, Bonn sowie die von einem kleinen Hospiz in Königsdorf kennengelernt.
Vom 11.03. bis 14.03.2018 fand im Rahmen des o. a. Projektes in Mogilew ein Workshop zum Thema „Pflege für palliative Kinder“ auf der Basis des Mogiljower Kinderheimes statt. Teilnehmer waren die erfahrenen Fachkräfte aus dem Kinderhospiz „Sterntaler“ Frau Schramm und Frau Tinnefeld-Koch und das Personal aus dem Palliativbereich des Kinderheimes.
Ein großes Interesse war auch von der Seite des Personals des Minsker Kinderhospizes festzustellen: eine Ärztin und zwei Krankenschwestern sind ebenfalls zum Seminar gekommen sowie Interessenten einer Minsker Organisation, die mit der Caritas eng zusammenarbeitet. Insgesamt waren über 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer anwesend.
Der Workshop mit Schwerpunkt „Erforderliche Qualifikation, Qualität der Arbeit und praktische pflegerische Fertigkeiten" verlief in Form eines offenen Dialogs. Die Fragen der Teilnehmer sowohl im organisatorischen als auch im praktischen Teil ermöglichten es den deutschen Kolleginnen relativ schnell, die Problematik zu erkennen und sachgemäß alle Fragen zu beantworten. Der Dialog war sehr offen und lebhaft. Die Teilnehmer waren interessiert und dankbar für informative, aufschlussreiche, praktische Erklärungen, Empfehlungen und Vorführungen.
Die Notwendigkeit und die Nützlichkeit solcher Workshop hat auch der anschließende runde Tisch bestätigt. Daran hat unter anderem auch H. Basenko teilgenommen. Er betonte: „Der Erfahrungsaustausch mit den deutschen Kollegen, Ihre praktischen Erfahrungen, insbesondere in diesem für uns fast neuen Aspekt der Pflege für palliative Kinder, Ihre Offenheit und der Wunsch, Ihr Wissen unserem Personal beizubringen, ist für uns von dauerhaft hohem Wert“.
"Sehr gerne möchten wir mit der Unterstützung des Vereins unsere angebahnten Kontakte mit den deutschen Fachkräften im Palliativbereich fortsetzen. Wir wären dem Verein und der Stiftung „Kindermissionswerk“ für die Unterstützung unserer Ideen und Aktivitäten im Schulungsbereich des Personals sehr dankbar."

Kleine Kunstwerke der Kinder aus der Schule 2 in Mogilew
Als Dank für die Farben, Pinsel und Leinwände der Firma Colart wollen die Lehrer und Schüler uns Frühlungsstimmung schenken. Die Bilder werden am belarussisen Weltfrauentag, dem 5. März, prämiert und die 12 besten dem Palliativ-Zentrum des Kinderheims geschenkt.
Anzeige: s
langsamer Start/Stopp schneller manuell

Unsere Schule Nr. 2 hat über den deutschen gemeinnützigen Verein Hilfe für Tschernobyl-geschädigte Kinder von der Firma Colart erstklassige Farben, Rahmen und Pinseln bekommen. Das war für uns eine große Freude! Im Rahmen des Projektes Hilfe für palliative Kinder, an dem wir mit unseren Aktivitäten auch teilnehmen, haben wir beschlossen, schöne Bilder für die Kinder zu malen und dem Kinderheim, in dem das Projekt umgesetzt wird, zu schenken. Selbstverständlich bereiten wunderbare Materialien bei der Arbeit viel Freude und diese Freude und Frühlingsstimmung schenken wir gern weiter an die schwerkranken Kinder.
Zum Frauentag am 5. März 2018 organisieren wir im Kinderheim für die Mütter der schwerkranken Kinder eine Ausstellung. Die 12 besten Bilder unserer Schüler möchten wir dem Kinderheim schenken. Wir verstehen die soziale Bedeutung des Projektes und sind bereit, aktiv an diesem Projekt auch ehrenamtlich weiter teilzunehmen.
Die Lehrer und die Schüler sind dem Verein und der Firma Colart für dieses großzügige Geschenk sehr dankbar. Für uns, die Schüler und Lehrer der Kunstschule, ist es wirklich ein sehr großzügiges und wertvolles Geschenk!
Mit Dank und herzlichsten Grüßen - Die Schüler und Lehrer der Schule Nr. 2

Mit der Kamera unterwegs in Mogilew
Slawa Burakow, 16 Jahre alt und Schüler der Schule 2 in Mogilew, zeigt uns seine Stadt.
Anzeige: s
langsamer Start/Stopp schneller manuell


Kindererholung in Deutschland und Belarus
Als Ergänzung zur Kindererholung in Deutschland bieten wir in diesem Jahr vom 15. bis 29. Juli 2018 Plätze im weißrussischen Kindererholungszentrum Nadeshda an. Hier finden Sie die für die Erholung vorgeschlagenen Kinder.
Anzeige: s
langsamer Start/Stopp schneller manuell

Ergebnis der Gastelternsuche 2018 für Erholungsaufenthalte weißrussischer Kinder in Deutschland: 22 Gastkinder, davon vier zum ersten Mal, sowie vier Begleitpersonen können wir im Juli 2018 in Erftstadt begrüßen.
Auch In BLAGO, dem Kindererholungszentrum am Ortsrand von Mogilew, können in diesem Jahr wieder fünf Kinder mit Ihren Müttern Erholungsurlaub machen. Die Kosten übernimmt in diesem Jahr komplett das Kindermissionswerk. Die fünf Kinder sind inzwischen schon benannt.

Bastelmaterial gesucht!
Kreativität als Motivation für die allgemeine Entwicklung von behinderten Kindern
Anzeige: s
langsamer Start/Stopp schneller manuell
Das Mogilewer Zentrum für die Entwicklung behinderter Kinder, ZfS und der Verein Hilfe für Tschernobyl-geschädigte Kinder fördern in einem gemeinsamen Projekt die Entwicklung von Kindern, insbesondere von behindertern Kindern, durch Anregung ihrer Kreativität.

Mit dem nächsten Hilfstransport im März 2018 könnten die Materialien mit nach Mogilew gebracht werden.

Perfekte Ergänzung des Projekts „Behandlung von Schluckstörungen“ bei schwerstkranken, palliativen Kinder
Das Projekt „Behandlung von Schluckstörungen“ bei schwerstkranken, palliativen Kinder hat durch das Unternehmen WPG - Wolfgang Gross Produktdesign eine großartige Unterstützung erfahren. Diese ergänzt wunderbar den durchgeführten Workshop durch die Logopäden und deren Empfehlungen bzgl. Hilfsmitteln.
Normale Alltagstätigkeiten, wie z. B. selbständiges Essen und Trinken, stellen für viele der betreuten Kinder eine große Heraus-forderung dar oder sind ohne Hilfevon ihnen nicht zu bewältigen. Spezielles  Besteck oder besonders geformte Trinkbecher können helfen, dass diese Kinder trotz ihrer Behin-derung lernen, selbst-ständig zu essen und zu trinken. In einem Brief an das Unternehmen dankt die Leiterin des Kinderheims N. Alexandrowitsch der Geschäftsleitung von WGP für diese großartige Unterstützung
Sehr geehrte Damen und Herren,
Das Team des palliativen Zentrums auf Basis des Kinderheimes  in Mogilew hat über den Verein „Hilfe für Tschernobyl geschädigte Kinder“ von Ihnen eine großzügige Sachspende – Spezialgeschirr für Kinder, die Schluckstörungen haben und mit Besteck und Bechern nicht selbstständig umgehen können, bekommen. Durch Ihre Hilfe haben die Kinder und deren Eltern eine große Unterstützung bekommen. Wir, die Mitarbeiter des Zentrums für palliative Hilfe,  danken Ihnen für diese großzügige Unterstützung und freuen uns darüber, dass wir den Kindern den Umgang damit beibringen können. Das ermöglicht vielleicht für diese Kinder mit der Zeit, mehr selbständig zu sein: beim Essen das Besteck und beim Trinken den Becher selbst in der Hand zu halten.
Herzlichsten Dank für Ihre Hilfsbereitschaft und den Wunsch, unseren Kindern zu helfen. Danke für Ihr Mitgefühl zu schwerkranken Kindern. Es ist schön zu wissen, dass es gutherzige Menschen gibt wie Sie. Wir wünschen Ihnen persönlich alles erdenklich Gute und Gedeihen für Ihre Firma.
Unsere besten Glückwünsche zu Weihnachten und wir wünschen Ihnen einen guten Rutsch in das neue Jahr!
Mit herzlichsten Grüßen N.Alexandrowitsch, Chefärztin des Kinderheimes       



Große Hilfe für behinderte Kinder
Spezialstühle und Kinderwagen wieder von Ottobock zur Verfügung gestellt 
Frisch eingetroffen auf dem Sammelplatz des Vereins: Spezialstühle und Kinderwagen für schwer behinderte Kinder und Jugendliche. Die Hilfsmittel werden voraussichtlich mit dem nächsten Transport im Mai 2017 nach Mogilew gebracht und an die von uns betreuten schwerbehinderten Kinder weitergegeben.

Ein herzliches Dankeschön dem Sponsor, der Firma Otto Bock HealthCare GmbH.
 

Rea Garvey und seine Stiftung "Saving an Angel" finanzieren Beatmungsgerät für schwerstkranke Kinder in Mogilew
Ob im Hospiz des Kinderheims in Mogilew, im dortigen Kinderkrankenhaus oder in der häuslichen palliativen Pflege, viele schwerkranke Kinder sind auf gute Beatmungsgeräte angewiesen.

Die Stiftung "Saving an Angel" des irischen Musikers Rea Garvey finanzierte ein modernes Beatmungsgerät der Firma Weinmann für schwerstkranke Kinder in Mogilew.

Ein herzliches спасибо im Namen der kleinen Patienten.

Große Spende von Ford an den Förderkindergarten 34 in Mogilew
Mitarbeiter der Firma Ford sorgten Ende 2016 dafür, dass Spielgeräte des aufgelösten firmeneigenen Kindergartens mit dem Herbsttransport nach Mogilew kamen. Dort warten die Kinder des Förderkindergartens 34 gespannt auf die Spielsachen aus Deutschland.

Dazu mehr ....

Dringend gesucht wird Sondennahrung

Für die Ernährung häuslich palliativ betreuter Kinder

Viele Kinder, die in der häuslichen Palliativpflege betreut werden, sind auf künstliche Ernährung angewiesen. Für diese Kinder suchen wir Spezialnahrung, die per Nasensonde verabreicht werden kann. Die Sondennahrung, wie die hier beispielhaft gezeigte, kann mit den regelmäßtigen Hilfstransporten nach Mogilew gebracht werden.

Die "OASE" als Ort der Herzlichkeit und Freundlichkeit im Gebietskinderkrankenhaus wird gut angenommen

Dazu mehr ...

Mit der OASE ist im Gebietskinderkrankenhaus von Mogilew eine Ruhe- und Begegnungsstätte für kranke Kinder und deren Eltern, angrenzend an die Reha-Station, entstanden.

 

Die OASE wurde am 29. Mai 2015 in einer Feierstunde gemeinsam durch die Vereinsvorsitzende Andrea Hein und Dr. Igor Kasko, Chefarzt des Gebietskinderkrankenhauses in Mogilew eröffnet.

 

Im März 2016 bedanken sich das Personal der Reha-Station und die Eltern der betroffenen Kinder in einem Brief an den Verein  ganz herzlich für die mit der Oase im Gebietskinderkrankenhaus gebotenen Möglichkeiten der Kommunikation und Begegnung


Das Projekt "Hospiz-Station Kinderheim Mogilew" wird durch ein neues Projekt ergänzt: "Palliative häusliche Pflege schwerkranker Kinder"

Hospizstation im Kinderheim

Häusliche Palliativpflege
Ende 2012 wurde im Kinderheim Mogilew eine neue Kinderhospiz-Station für unheilbar und lebensverkürzend schwerst erkrankte Kinder eingerichtet. Unser Verein möchte diesen Kindern zur dort vorhandenen spärlichen Grundversorgung die Pflege und Fürsorge ermöglichen, die ihren letzten Lebensabschnitt so erträglich und menschenwürdig wie möglich macht. Dazu wurde 2012 das Projekt Kinderhospiz ins Leben gerufen.

Diese Einrichtung wird nun durch ein Folgeprojekt erweitert. Schwer erkrankte Kinder zu Hause mit allen zur Verfügung stehenden Mittel optimal pflegen zu können, wird als Glück im Unglück empfunden. Diese Möglichkeit will das an das Kinderhospiz im Kinderheim angegliederte Projekt "Palliative häusliche Pflege" erreichen. Es wurde Ende 2015 aufgelegt. Mit den Hilfstransporten werden nach und nach die benötigten Geräte und Verbrauchsmaterialien nach Mogilew geschafft.

Für Palliativ-Kinder suchen wir dringend Sondennahrung!